Lexikon
Pyrenäen
ZurückPyrenäen - Gebirge zwischen Frankreich und Spanien
Die Pyrenäen sind ein Gebirge, das die Iberische Halbinsel vom übrigen Europa trennt. Die Grenze zwischen Frankreich und Spanien verläuft auf dem Gebirgskamm der Pyrenäen. Im Gebirge liegt Andorra.
Die Pyrenäen sind also das Gebirge zwischen Frankreich und Spanien. Es ist damit ein Grenzgebirge. Es besteht aus mehreren Gebirgen und ist darum eine Gebirgskette. Sie ist etwa 430 Kilometer lang und spannt sich vom Atlantik im Westen bis zum Mittelmeer im Osten. Von Nord nach Süd hat das Gebirge eine Breite von maximal 150 Kilometern im Zentrum.
Woher kommt der Name Pyrenäen?
Laut der griechischen Mythologie stammt der Name Pyrenäen von einer jungen Frau namens Pyrene. Herakles traf sie auf einer seiner Heldentaten. Vielleicht stammt der Name auch vom griechischen Wort pyros, das Feuer bedeutet. Denn griechische Geschichtsschreiber berichteten von Brandrodung in dieser Gegend. Auch die die Römer sprachen schon vom Pyrenäischen Gebirge (Pyrenaei montes). Die Franzosen sagen heute Pyrénées, die Spanier nennen es Pirineos.
Einteilung der Pyrenäen
Die Pyrenäen lassen sich einteilen in die westlichen Pyrenäen, Hochpyrenäen und östlichen Pyrenäen.
Wie der Name Hochpyrenäen schon ausdrückt, befinden sich hier im Zentrum des Gebirges die höchsten Berge. Zu ihnen gehört auch der Pico d'Aneto. Er ist mit 3404 Metern der höchste Berg der Pyrenäen. Insgesamt gibt es rund 200 Gipfel mit mehr als 3000 Metern Höhe.
Es gibt auch einige Gletscher in den Pyrenäen, zum Beispiel den Ossoue-Gletscher am Berg Vignemale. Leider ist wie überall auch hier ein Rückgang dieser Gletscher zu verzeichnen. Der Klimawandel macht auch hier nicht Halt.
Zu den Küsten hin wird das Gebirge immer flacher. Dort befinden sich auch die Autobahnen, die Frankreich und Spanien verbinden. Nach Westen hin setzen sich die Pyrenäen im Kantabrischen Gebirge fort, das im Norden von Spanien entlang der Küste verläuft.


