Usbekistans Flagge Usbekistan

Wo liegt Usbekistan?

Usbekistan liegt in Zentralasien. Woran erinnert dich die Form des Landes?[ © TUBS / CC BY-SA 3.0 ]
Lage von Usbekistan

Usbekistan liegt in Zentralasien. Es gehört also zu den Ländern in der Mitte des Kontinents Asien. Usbekistan grenzt im Uhrzeigersinn an Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Afghanistan und Turkmenistan. Es gibt keinen Zugang zu einem Meer, darum ist Usbekistan ein Binnenstaat. Usbekistan bedeutet übrigens "Land der Usbeken". Der Name wiederum stammt von Usbek Khan, einem Herrscher der Goldenen Horde im 14. Jahrhundert. Die Goldene Horde war ein großes mongolisches Reich im 13. und 14 Jahrhundert.

Zu Usbekistan gehören vier Exklaven, die von Kirgisistan umschlossen sind. Auf usbekischem Gebiet liegen wiederum eine Exklave von Kirgisistan und eine von Tadschikistan. Sie sind aus usbekischer Sicht also Enklaven. Unten findest du eine Karte mit den Gebieten.

Wie sieht es in Usbekistan aus?

Auf der Karte von Usbekistan siehst du auch die Nachbarländer. Klick zum Vergrößern![ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Karte von Usbekistan

In Usbekistan gibt es viele Wüsten. Der Aralsee, der mit einem Teil auf usbekischem Gebiet liegt, ist von Austrocknung bedroht. Südöstlich des Aralsees erstreckt sich die Kysylkum-Wüste. Sie macht immerhin vier Zehntel der gesamten Landesfläche aus.

Weiter südlich, an der Grenze zu Turkmenistan, wird die Wüste zu einer Steppe. Durch sie fließt der Amudarja. Im Osten besitzt Usbekistan hingegen Berge. Im Hissargebirge liegt der höchste Berg des Landes, der 4643 Meter hohe Hazrat Sulton. Zwischen zwei Gebirgsketten im äußersten Nordosten liegt das Ferghanatal. Der Fluss Syrdarja fließt durch das dichtbesiedelte, fruchtbare Tal.

Wie kommt ein Schiff in die Wüste? Früher war hier der Aralsee! Dieses Schiff lag im Hafen der Stadt Moʻynoq. Das Ufer des Sees ist heute 80 Kilometer entfernt![ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Schiffsfriedhof auf dem Gebiet des ehemaligen Aralsees

Was ist los mit dem Aralsee?

Der Aralsee liegt zum Teil auf usbekischem Gebiet. Doch wo früher noch Wasser war, ist es heute trocken. Der See ist von Austrocknung bedroht. Der Fluss Amudarja versickert, bevor er den Aralsee erreicht, in den er früher floss.

Grund dafür sind Dämme und Bewässerungskanäle, die zu sowjetischer Zeit gebaut wurden. Mit ihnen bewässerte man vor allem die Baumwollfelder rechts und links des Flusses. Der großflächige Anbau von Baumwolle hat auch dazu geführt, dass der Boden mit Unkrautvernichtungsmitteln und Dünger stark belastet und viel zu salzig ist.

Die Ausläufer des Tianshan-Gebirges reichen bis nach Taschkent.[ © German Stimban / CC BY-SA 3.0 ]
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letzte Aktualisierung am 09.04.2020