Usbekistans Flagge Usbekistan

In der Kysylkum-Wüste wachsen nur Pflanzen, die mit extremer Trockenheit klar kommen.[ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Kysylkum-Wüste

Die Natur in Usbekistan

Große Teile von Usbekistan sind Wüste oder Steppe. Wüstenpflanzen und sehr viele Gräserarten wachsen hier. Wald gibt es nur auf weniger als 5 Prozent der Landesfläche. Immerhin kommt Usbekistan aber auf 80 Baumarten.

Usbekistan leidet unter großen Umweltproblemen. Der weitflächige Anbau von Baumwolle und künstliche Bewässerung haben zur Versalzung und Verschmutzung des Bodens geführt. Die Wüste breitet sich immer weiter aus, der Aralsee vertrocknet und ist viel kleiner als er früher war.

Welche Tiere leben in Usbekistan?

Kropfgazellen springen durch Usbekistan.[ © Nevit Dilmen / CC BY-SA 3.0 ]
Kropfgazelle

Säugetiere kommen nur in etwa 40 Arten in Usbekistan vor. Zu ihnen zählen zum Beispiel Rothirsche und Kropfgazellen, Braunbären, Wölfe und Wildschweine. Saigas sind Antilopen mit rüsselartiger Nase. In den Ausläufern des Tianshangebirges kommen auch Schneeleoparden vor. In der Wüste finden sich Karakale.

Reptilien mit rund 60 Arten, Fische mit etwa 70 Arten und Vögel mit rund 400 Arten sind deutlich häufiger. Warane, Echsen, Schlangen und Geckos gehören zum Beispiel zu den Reptilien. Sie kommen gut mit Trockenheit klar.

Schneeleoparden leben in den Hochgebirgen Zentralasiens. Diese drei sind noch klein. Ausgewachsen kann ein Schneeleopard 1,30 Meter lang werden, dazu kommt ein langer Schwanz von bis zu 1 Meter Länge.[ © Dingopup / CC BY-SA 3.0 ]
letzte Aktualisierung am 09.04.2020