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Die Städte

Auf dieser Karte sind auch die größten Städte eingezeichnet. Klick die Karte an, um sie zu vergrößern![ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Karte der Regionen und Städte der USA

82 Prozent der Amerikaner leben in der Stadt. Die größten Städte sind New York (8,3 Millionen Einwohner), Los Angeles (3,8 Millionen), Chicago (2,7 Millionen) und Houston (2,1 Millionen).

New York ist nicht nur die größte Stadt, sondern auch eine der am meisten von Touristen besuchten Städte der Welt. 50 Millionen Menschen kommen jedes Jahr hierher! Eigentlich müsste man New York City (Stadt New York) sagen, denn es gibt auch noch einen Bundesstaat, der New York heißt und in dem New York City liegt.

Die Stadt ist in fünf Bezirke eingeteilt. Das eigentliche Zentrum der Stadt ist Manhattan. Manhattan liegt zwischen dem Hudson River und dem East River. Dann gibt es noch Brooklyn, Queens, die Bronx und Staten Island. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind die Freiheitsstatue, Times Square und das Empire State Building.

Der Obelisk ist ein weit sichtbares Wahrzeichen von Washington, D.C. Findest du das Weiße Haus? Dort wohnt und arbeitet der Präsident der Vereinigten Staaten. Klick zum Vergrößern![ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Washington, D.C.
Im Kapitol befindet sich der Sitz des Kongresses der Vereinigten Staaten.[ © Martin Falbisoner / CC BY-SA 3.0 ]
Kapitol in Washington, D.C.

Hauptstadt der USA: Washington, D.C.

Die Hauptstadt ist Washington, D.C. "D.C" steht für District of Columbia. Man muss es zum Namen der Stadt dazu nennen, weil es auch noch einen Bundesstaat gibt, der Washington heißt. Der liegt aber am entgegengesetzten Ende des Landes, ganz im Nordwesten.

Die Stadt Washington ist benannt nach dem ersten Präsidenten der USA, George Washington. Allerdings war er nicht der erste Präsident, der ins Weiße Haus, dem Amtssitz des Präsidenten, einzog. Washington wurde nämlich erst am 11. Juni 1800 die neue Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Man hatte sie genau für diesen Zweck entworfen und 1792 mit dem Bau des Weißen Hauses (des Amtssitzes des Präsidenten) begonnen. John Adams war der erste Präsident, der von dort aus das Land regierte. Heute wohnt Donald Trump dort, der 45. Präsident der Vereinigten Staaten.

Das Weiße Haus sieht man immer mal in den Fernsehnachrichten. Das zweite bekannte Gebäude ist das Kapitol, der Sitz des Kongresses. Der Kongress ist die Volksvertretung oder das Parlament des Landes. Oft zu sehen ist auch das Washington Monument, ein knapp 170 m hoher Obelisk. Achte mal darauf, wenn Nachrichten aus Washington kommen!

Wie wird das Wetter in den USA?

Durch die Größe des Landes haben die USA vier Zeitzonen.[ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Zeitzonen der USA
Die Karte zeigt die Klimazonen der USA.[ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Klimazonen der USA
Auf dieser Karte wird dargestellt, wie viel Niederschläge wo fallen. In den grünen Gebieten fällt recht viel Regen. Je oranger die Farbe, umso trockener ist es. Die roten Gebiete sind Wüsten.[ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Niederschlagskarte der USA

Etwa 4500 Kilometer erstreckt sich Amerika von West nach Ost, 2500 Kilometer von Nord nach Süd. Bei einer solchen Landesgröße ist das Klima nicht überall gleich, sondern es gibt große Unterschiede.

Durch die Gebirgszüge, die nur von Nord nach Süd verlaufen, können Schneemassen im Winter weit nach Süden vordringen, die Hitze im Sommer nach Norden. Insgesamt ist es im Süden wärmer und trockener, im Norden kühler und feuchter. Die Berge halten auch Niederschläge vom Meer auf, sodass es an der Westküste viel regnet, in den Great Plains aber sehr trocken ist.

Die gesamte Nordhälfte des Landes weist kontinentales Klima auf. Dabei ist es an der Grenze zu Kanada kaltgemäßigt, das heißt auch die Sommer sind kurz und gemäßigt warm, die Winter sind sehr kühl, es regnet eher wenig, der meiste Niederschlag fällt im Sommer. Dieser kühlgemäßigten Zone schließt sich die warmgemäßigte Zone an, auf der Karte in Hellgrün. Die Winter sind kühl, die Sommer warm bis heiß. Kalifornien im Südwesten (braun) hat Mittelmeerklima mit milden Wintern und warmen Sommern. In den Wüstenregionen im Westen ist es im Sommer sehr heiß.

Rund um den Golf von Mexiko ist es subtropisch warm. Die Spitze Floridas weist gar tropisches Klima auf, hier gibt es eine Regen- und eine Trockenzeit. Am Golf von Mexiko und an der Ostküste kann es zwischen Juni und November zu tropischen Wirbelstürmen kommen.

Auf der Niederschlagskarte kannst du sehen, dass es in der Westhälfte der USA viel trockener ist als in der Osthälfte.

Besonders extrem ist das Klima in den beiden Bundesstaaten, die außerhalb des Kernlandes liegen: In Alaska herrscht arktisches Klima, auf Hawaii hingegen tropisches.

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letzte Aktualisierung am 21.04.2020