Costa Ricas Flagge Costa Rica

Costa Rica liegt in Mittelamerika.[ © Rei-artur / CC BY-SA 3.0 ]
Lage von Costa Rica

Wo liegt Costa Rica?

Costa Rica liegt in Mittelamerika. In Norden grenzt es an Nicaragua, im Süden an Panama. Im Osten liegt das Land am karibischen Meer, das zum Atlantik gehört. Im Westen liegt es am Pazifik. Während in Honduras und Nicaragua die breitesten Stellen der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika liegen, beginnt in Costa Rica die schmalere Stelle.

Dieser Anblick bietet sich vom Cerro Chrirripó.[ © Cephas / CC BY-SA 4.0 ]
Blick vom Cerro Chirripó

Gebirgszüge: die Kordilleren

In der Mitte des Landes erstrecken sich in Nordwest-Südost-Richtung vier Gebirgszüge (Kordilleren): im Norden die Cordillera de Guanacaste und die Cordillera de Tilarán, im Zentrum die Cordillera Central und von dort nach Süden bis nach Panama die Cordillera de Talamanca. Hier liegt auch der höchste Berg des Landes, der Cerro Chirripó mit 3820 Metern Höhe. Man kann von hier beide Meere sehen, den Atlantik und den Pazifik.

Der Irazú ist Costa Ricas höchster Vulkan. Er besitzt einen See mit säurehaltigem Wasser in seinem Krater.[ © Peter Andersen / CC BY-2.5 ]
Vulkan Irazú mit Säuresee 2005

Vulkane

Am Rand der Gebirgsketten liegt eine Vielzahl von Vulkanen, von denen noch mehrere aktiv sind. Zu ihnen gehören auch die beiden höchsten Vulkane: der Irazú (3432 Meter) mit einem Säuresee im Krater und gleich daneben der Turrialba (3325 Meter). Ausbrüche der Vulkane bringen genauso wie Erdbeben immer wieder auch Menschen in Gefahr.

Im zentralen Hochland liegt auch San José.[ © Rodtico21 / CC BY-SA 4.0 ]
Zentrales Hochland in Costa Rica

Das zentrale Hochland

In der nördlichen Mitte der Gebirgskette befindet sich ein Hochland (Valle Central). Dort liegt auch die Hauptstadt San José und in der Region leben 60 Prozent der Einwohner des Landes. Das Klima ist hier sehr angenehm. Die durchschnittliche Höhe beträgt 1400 Meter.

So sieht es an der Pazifikküste von Costa Rica aus.[ © Quelle: pixabay.com ]
Pazifikküste von Costa Rica

Die Küsten - Pazifik und Karibik

Die 1016 Kilometer lange Pazifikküste von Costa Rica umschließt im Norden den Golf von Nicoya, in dem mehrere Inseln liegen. Die Nicoya-Halbinsel wird durch die Bucht vom Festland getrennt. Im Golf liegt die Chira-Insel (Isla de Chira). Im Süden liegt die Halbinsel Osa, die der Golfo Dulce vom Festland trennt.

Die Karibikküste von Costa Rica ist 212 Kilometer lang. Sie ist ein tief gelegenes Schwemmland. Etwa in der Mitte der Küste liegt die Hafenstadt Limón.

Flüsse

Das ist der Río Reventazón.[ © World Wide Gifts / CC BY-SA 2.0 ]
Río Reventazón in Costa Rica

Mehrere Flüsse fließen in das Karibische Meer, zum Beispiel der Río Pacuare und der Río Reventazón. Río ist Spanisch und bedeutet Fluss. Der Río San Juan ist der Grenzfluss zu Nicaragua, liegt jedoch selbst auf nicaraguanischem Gebiet. Von Costa Rica aus fließen allerdings mehrere Flüsse in den San Juan, so der Río San Carlos und der Río Frío.

Am Karibischen Meer bildet der Río San Juan ein großes Delta mit mehreren Flussarmen, zu denen auch der Río Colorado gehört, der auf dem Gebiet von Costa Rica fließt. Hier liegt die Insel Calero, die größte Insel des Landes, die aber unbewohnt ist. Ihre Zugehörigkeit ist ein Zankapfel zwischen Nicaragua und Costa Rica. Mehrere Flüsse fließen auch in den Pazifik. Zu ihnen gehören der Río Tempisque und der Río Sierpe.

Der größte See von Costa Rica ist der Arenal-See.[ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Arenal-See in Costa Rica

Seen

Der Arenal-See ist der größte See des Landes. Er befindet sich im Nordwesten in den Bergen, am Fuße des Vulkans Arenal. Es handelt sich um einen künstlich angelegten See. Durch den Stausee wird ein Großteil an Strom in Costa Rica erzeugt. Es kommen auch viele Surfer hierher.

Die Kokos-Insel ist sehr grün.[ © J RAWLS / CC BY-2.0 ]
Isla de Coco in Costa Rica

Die Kokos-Insel – Isla de Coco

Weit vor der Küste liegt die Kokos-Insel, doch sie gehört zu Costa Rica. Sie liegt 494 Kilometer vom Festland entfernt im Pazifik und ist unbewohnt. Ihren Namen erhielt sie, weil sie bis ins 17. Jahrhundert üppig mit Kokospalmen bewachsen war. Heute gibt es aber nicht mehr viele von ihnen auf der Insel. Sie ist mit dichtem Regenwald bedeckt.

Das ist der Vulkan Arenal während eines Ausbruchs.[ © Quelle: pixabay.com ]
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letzte Aktualisierung am 15.04.2020