Bahamass Flagge Bahamas

Einwohner der Bahamas

Rund 410.000 Einwohner haben die Bahamas. Das ist etwas mehr als in Island leben und etwas weniger als in Belize. Die Einwohnerzahl liegt zwischen der von Städten wie Bochum und Duisburg. Für ein ganzes Land ist das also nicht sehr viel.

Die Insel mit den meisten Einwohnern ist New Providence, auf der sich auch die Hauptstadt Nassau befindet. Nach Einwohnern die zweitgrößte Insel ist Grand Bahama, wo mit Freeport auch die zweitgrößte Stadt liegt, danach folgen mit Abstand Abaco und Eleuthera.

Rund 296.000 Einwohner hat allein Nassau. Dort leben also fast schon drei Viertel aller Einwohner des Landes. Mit 27.000 Einwohnern ist Freeport mit großem Abstand die zweitgrößte Stadt.
 

Wer lebt auf den Bahamas?

Mit 85 Prozent sind die meisten Menschen auf den Bahamas afrikanischer Herkunft. Die ersten Schwarzen, die hier ankamen, waren befreite Sklaven von den Bermuda-Inseln.

Etwa zwölf Prozent sind Weiße europäischer Herkunft. Es handelt sich vor allem um Nachkommen der englischen Puritaner, die 1649 auf die Insel Eleuthera kamen, sowie der nordamerikanischer Siedler, die im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg auf Seiten Großbritanniens standen und 1783 ein neues Zuhause suchten.

Drei Prozent sind Asiaten oder aus Lateinamerika. Außerden gibt es noch Einwanderer aus Haiti, die vor der schlechten wirtschaftlichen Lage ihrer Heimat geflohen sind und auf den Bahamas ein neues Zuhause suchen.
 

New Providence

New Providence ist die Insel der Bahamas mit den meisten Einwohnern. Mehr als 70 Prozent aller Einwohner der Bahamas leben auf New Providence. Allerdings ist sie von der Fläche her eine der kleineren Inseln! Ihr Anteil an der Landesfläche beträgt nämlich nur 1,5 Prozent. Zu New Providence gehört auch Paradise Island, das ihr im Norden vorgelagert ist. Der Bennet's Hill ist der höchste Punkt auf der Insel. Nassau liegt im Osten der Insel.

Grand Bahama

Grand Bahama ist die nördlichste der Inseln der Bahamas. Etwa 50.000 Einwohner der Bahamas leben hier, davon rund 27.000 in Freeport. Die kleine Stadt liegt im Süden. Die Küste der USA ist nur etwa 100 Kilometer entfernt.

Welche Sprache spricht man auf den Bahamas?

Auf den Bahamas spricht man Englisch. Mehr als 250 Jahre waren die Inseln britische Kolonie. Englisch ist zwar die Amtssprache, doch viele Einwohner sprechen im Alltag eine Kreolsprache, das Bahama-Kreol.

Die Grundlage von Bahama-Kreol ist Englisch, doch die Aussprache ist vom afrikanischen Erbe beeinflusst, ebenso gibt es Wörter, die vom Englischen abweichen. Typisch ist zum Beispiel, dass das englische th, das du in der Schule lernen musst, nicht ausgesprochen wird: Das Wort this wird also dis ausgesprochen. Der Satz Is that your book? wird zu Das ya book?

Religion auf den Bahamas

Etwa 80 Prozent der Einwohner der Bahamas sind Christen, davon 67 Prozent Protestanten und 12 Prozent Katholiken. Unter den Protestanten sind die Baptisten die größte Gruppe, gefolgt von Anglikanern und der Pfingstbewegung. Weitere 13 Prozent gehören anderen christlichen Kirchen an, zum Beispiel 1,1 Prozent den Zeugen Jehovas.

Somit feiern die meisten Einwohner der Bahamas auch Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Am 26. Dezember wird die Junkanoo-Parade gefiert, die zum Karneval gehört.

letzte Aktualisierung am 27.01.2026