Tadschikistans Flagge Tadschikistan

Wo liegt Tadschikistan? Welche sind die Nachbarländer?

Tadschikistan liegt in Zentralasien.[ © Rei-artur / CC BY-SA 3.0 ]
Lage von Tadschikistan

Tadschikistan liegt in Asien. Es zählt dort zu Zentralasien. Weil es keinen Zugang zu einem Meer gibt, ist das Land ein Binnenstaat. Landgrenzen gibt es zu Usbekistan, Kirgisistan, China und Afghanistan. Es gibt also vier Nachbarländer.

Die Form des Landes ist sehr zerklüftet. Woran erinnert sie dich? Man könnte ein Tier sehen mit dem Kopf links und einem Hut auf dem Kopf. Der "Hut" gehört zum fruchtbaren Ferghanatal. Tadschikistan ragt hier in Usbekistan hinein. Zu Tadschikistan gehören auch zwei Exklaven: Woruch liegt in Kirgisistan und Sarwan in Usbekistan. Unten findest du weitere Karten!

Das Pamir-Gebirge ist im Durchschnitt 4000 Meter hoch.[ © Quelle: pixabay.com ]
Pamir-Gebirge

Land der Berge

Fast das gesamte Land ist von Bergen bedeckt. Davon ist die Hälfte mehr als 3000 Meter hoch. Das Pamir-Gebirge nimmt dabei den gesamten Osten ein. Hier liegt auch der höchste Berg des Landes, der 7495 Meter hohe Pik Ismoil Somoni.

Im Norden von Tadschikistan verlaufen die Serafschankette und das Altaigebirge. Im Westen erstreckt sich das Hissargebirge (manchmal auch Gissargebirge genannt) nach Usbekistan. Ein Teil der Berge ist von Gletschern bedeckt.

Der Fluss Syrdarja fließt durch das Ferghanatal, hier bei der Stadt Chudschand.[ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Syrdarja bei Chudschand

Flüsse, Täler und Seen

Tiefland gibt es nur in den Flusstälern. Durch das Ferghanatal im äußersten Norden von Tadschikistan fließt der Fluss Syrdarja. Er wird zum Kairakkum-Stausee aufgestaut. Nur im Ferghanatal und in den Tälern der Flüsse Kofarnihon und Wachsch ganz im Westen kann Ackerbau betrieben werden. Durch die Flüsse können die Felder bewässert werden.

Der größte See ist der Karakul, der im Hochland des Pamir-Gebirges liegt. Dort, aber südlicher, liegt der tiefblaue Saressee. Ein Staudamm trennt ihn vom kleineren Shadausee. Die Seen und der Damm entstanden 1911 nach einem Bergsturz, ausgelöst durch ein Erdbeben.

Hoch ragt das Alai-Gebirge auf.[ © Nihongarden / CC BY-SA 2.0 ]
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letzte Aktualisierung am 09.04.2020