Mexiko
Wo liegt Mexiko?
Mexiko liegt in Nordamerika und somit auf dem Kontinent Amerika. 88 Prozent der Fläche des Landes liegt in Nordamerika, 12 Prozent in Mittelamerika. Aber da man ganz Mittelamerika geografisch zu Nordamerika zählt, liegt Mexiko letztlich in Nordamerika.
Mexiko grenzt an den Süden der USA. Zur USA hat Mexiko auch die längste Landgrenze, sie ist mehr als 3300 Kilometer lang.
Grenzen: Nachbarländer von Mexiko
Im Süden grenzt Mexiko an Guatemala und Belize, im Norden an die USA. Mexiko hat also Grenzen zu drei Ländern und somit drei Nachbarländer.
Wenn du dir das Land auf der Karte anschaust, dann siehst du, dass es einen Bogen nach rechts schlägt. Das Meer, das so halb umschlossen wird, ist der Golf von Mexiko. Dieser gehört zum Atlantik. Die Halbinsel, die dadurch entsteht, heißt Yucatán (→ Yucatán). Sie liegt ihrerseits im Osten am Karibischen Meer.
Auf der anderen Seite, im Westen, grenzt Mexiko an den Pazifik. Mexiko liegt also an beiden Weltmeeren, dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean.
Ein schmaler Zipfel Land ragt im Westen von Norden nach Süden in das Meer hinein. Diese Halbinsel heißt Niederkalifornien. Sie ist 1200 Kilometer lang, aber nur 80 bis höchstens 220 Kilometer breit.
Wie groß ist Mexiko?
Man sieht auf der Weltkarte auch gut, dass Mexiko ein recht großes Land ist. Die Fläche umfasst 1.972.550 Quadratkilometer. Weltweit steht Mexiko der Größe nach an 13. Stelle, nach Einwohnern sogar an elfter Stelle. Mexiko ist knapp sechs Mal so groß wie Deutschland. Mexikos Meeresküste beträgt insgesamt 12.540 Kilometer.
Durch seine Ausdehnung von West nach Ost besitzt Mexiko auch mehrere Zeitzonen, nämlich vier. Wenn es ganz im Südosten 6 Uhr ist, ist es weiter westlich schon 7 Uhr, noch weiter nach Nordwesten 8 Uhr und im Norden von Niederkalifornien sogar schon 9 Uhr.
Bundesstaaten und Zeitzonen von Mexiko
Hochland und Berge in Mexiko
Die gesamte Mitte von Mexiko ist ein Hochland.
Das Hochland wird eingerahmt von zwei noch höheren Bergketten. Im Westen ist das die Sierra Madre Occidental (westliche Sierra Madre), im Osten die Sierra Madre Oriental (östliche Sierra Madre). Auf dem Satellitenbild siehst du auch gut, dass die Halbinsel Yucatán hingegen sehr flach ist (sie ist grün).
Im Süden liegt an der Küste noch die Sierra Madre del Sur (Sierra Madre des Südens).
Erdbeben in Mexiko
Mexiko ist ein Erdbebengebiet. Hier stoßen mehrere Erdplatten zusammen. Kommt es zu Bewegungen, bebt die Erde.
Meistens geschieht das an der Pazifikküste, wo die Nordamerikanische Platte und die Cocos-Platte zusammentreffen.
1985 gab es ein besonders schweres Erdbeben, bei dem in Mexiko-Stadt viele Menschen starben.
Vulkane in Mexiko
Von West nach Ost zieht sich, etwa auf Höhe von Mexiko-Stadt, eine weitere Bergkette, der Transmexikanische Vulkangürtel. Hier liegen sehr viele und sehr hohe Vulkane.
Dazu gehört auch der Citlaltépetl (auch Pico de Orizaba genannt), der mit 5636 Metern der höchste Berg Mexikos ist. Bei uns bekannter ist der Popocatépetl, vielleicht weil der Name für uns so lustig klingt? Betont wird auf dem é – das machen viele Deutsche falsch. Versuche es mal auszusprechen! Der Name bedeutet übrigens "stark rauchender Berg".
Woher kommt der Name Mexiko?
Die Azteken bezeichneten sich selbst als Mexika. Mexiko wurde dann unter den spanischen Eroberern zum Namen der (Haupt-)Stadt und dann des Landes. Ursprünglich sprach man es "Meschiko" aus. Das x stand in der Aussprache für den Laut sch.
Die Aussprache des Spanischen aber wandelte sich: Das x wurde nun wie ch im deutschen "ach" ausgesprochen und eigentlich mit j geschrieben. Die Mexikaner sagen also "Méchiko". Die alte Schreibweise behielt man bei, allerdings findet man manchmal auch "Méjico". Auf Deutsch sprechen wir "Méksiko".
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