Ghana
Wo liegt Ghana?
Ghana ist ein Land in Afrika. Es liegt dort in Westafrika. Das Land grenzt im Süden an den Atlantik. Diesen Teil des Atlantiks nennt man Golf von Guinea.
Landgrenzen besitzt Ghana zur Elfenbeinküste, zu Burkina Faso und Togo. Ghana hat also drei Nachbarländer.
Ghana liegt nördlich des Äquators zwischen dem 4. und 11. Breitengrad. Im Osten verläuft der Nullmeridian durch das Land.
Das Land Ghana
Die Form des Landes Ghana ist fast rechteckig. Von Nord nach Süd erstreckt es sich über etwa 700 Kilometer, von West nach Ost über circa 450 Kilometer.
Ghana hat eine Fläche von 238.537 Quadratkilometern. Damit ist es etwa gleich groß wie Rumänien.
Nach dem Klima und der daraus folgenden Vegetation kann man Ghana in drei Regionen unterteilen, die ineinander übergehen: die Küste im Süden, den Regenwald in der Mitte und die Savanne im Norden.
So wird es von Süden nach Norden immer trockener. An der Küste des Landes gibt es weite Sandstrände mit hohen Palmen. Ab etwa der Mitte des Landes geht der Regenwald zunächst in eine Baumsavanne über und dann in eine Grassavanne.
Der Name Ghana
Seinen Namen gab sich Ghana, als es 1957 unabhängig wurde. Zuvor war es eine britische Kolonie. In dieser Zeit wurde Ghana die Goldküste genannt, weil man in seinem Boden viel Gold gefunden hat.
Der neue Name Ghana soll an ein Großreich in Westafrika erinnern, das es im Mittelalter gab. Dieses Reich von Ghana lag allerdings viel weiter im Norden und nicht da, wo der Staat Ghana heute liegt.
Landschaften Ghanas
Ghana hat außerdem nach seiner Oberfläche fünf verschiedene Landschaften:
Im Süden liegen die Low Plains: eine niedrige Ebene an der 543 Kilometer langen Küste. Sie wird auch Akanebene genannt. Mehrere Flüsse wie der Pra, der Tamo oder der Ankobra münden hier in den Golf von Guinea. Hier gibt es neben Sandstränden auch Lagunen und Mangrovenwälder.
Der Küstenebene schließt sich nördlich das Aschanti-Hochland an. Das liegt im Schnitt auf 450 Metern Höhe mit einzelnen Bergen bis 788 Metern.
Das Voltabecken liegt im Osten von Ghana rund um den Voltastausee. Die Böden hier sind nährstofffarm. Im Osten wird das Voltabecken von der Akwapim-Togo-Bergkette begrenzt.
Im Norden schließlich liegen die High Plains (Northern Plains). Das ist die trockenste Region von Ghana. Sie hat eine etwa dreieckige Form. Hier findet man Baum- und Strauchsavanne. Hier wird Getreide angebaut und werden Rinder gehalten.
Der Volta und sein Stausee
Durch Ghana fließt der Fluss Volta, ein großer Strom. Er wird aus drei Quellflüssen gespeist, die Schwarzer, Roter und Weißer Volta genannt werden. Alle Quellflüsse fließen durch das nördliche Ghana und vereinigen sich dann zum Volta.
Den Volta hat man aufgestaut. Man hat dafür ab 1961 einen Staudamm gebaut. Der liegt in der Nähe der Stadt Akosombo und wird darum Akosombo-Staudamm genannt. Mit Hilfe von Wasserkraft wird hier seitdem Strom erzeugt. Außerdem dient er dem Schutz vor Hochwasser. Der durch die Aufstauung entstandene Volta-Stausee ist der größte von Menschen geschaffene See der Welt. Auf ihm verkehren Fähren für Personen und Waren.
Berge in Ghana
Ghanas Landschaft ist insgesamt eher flach. Höhen werden maximal von etwa 900 Metern erreicht.
Das ist der Fall in der Akwapim-Togo-Kette, einer Bergkette im Osten des Landes. Sie zieht sich an der Grenze zu Togo entlang. Es gibt hier viele Wasserfälle und Schluchten.
Der höchste Berg von Ghana liegt auch in dieser Bergkette. Er heißt Mount Afadjato. Er liegt am östlichen Rand des Volta-Stausees und ist 885 Meter hoch.
Landschaft in Ghana
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