Malis Flagge Mali - Hauptstadt und Klima

Hauptstadt von Mali

Die größte Stadt Malis und zugleich Hauptstadt des Landes ist Bamako. Bamako liegt im Südwesten von Mali zu beiden Seiten des Flusses Niger.

Bamako hatte 2022 4,2 Millionen Einwohner. Für 2026 wird die bevölkerung auf 5,1 Millionen geschätzt. Die Stadt wächst seit Jahren sehr stark und gehört zu den am schnellsten wachsenden Städten weltweit. 2009 gab es erst 1,8 Millionen Einwohner. Für 2050 schätzt man, dass hier dann 7,6 Millionen Menschen leben werden.

In Bamako führen drei Brücken über den Niger: die Pont des Martyrs (Brücke der Märtyrer), die König-Fahd-Brücke und die Chinesisch-malische Freundschaftsbrücke. In der Trockenzeit kann man auch über eine Straße über den Niger fahren, die Chausée de Sotuba.

Die Häuser in Bamako sind überwiegend flach. Das höchste Gebäude ist der Tour de la BCEAO, der Sitz der Zentralbank mehrerer westafrikanischer Staaten. Er ist 80 Meter hoch. Auf dem Foto der Märtyrer-Brücke sieht man ihn im Hintergrund.

Bamako ist das politische Zentrum von Mali. Darum befinden sich hier auch der Präsidentenpalast, die Regierungsgebäude, Ministerien und Verwaltung. Das Stadtbild prägen auch verschiedene Denkmäler, wie der Turm von Afrika. Er ist der Einheit Afrikas gewidmet.
 

Bamako in Bildern

Wie ist das Klima in Mali?

Das Klima von Mali wird durch seine Lage im Westen von Afrika und nördlich des Äquators geprägt. Mali liegt in den Tropen.

Der Norden von Mali besteht aus Wüste. Er gehört zur Sahara. Hier ist es sehr heiß und trocken. Es fällt fast gar kein Regen.

Die Wüste geht nach Süden in die Savanne über. Hier ist es zwar auch heiß und trocken, doch es gibt eine Regenzeit. Sie dauert von Juni bis Oktober. In dieser Zeit fällt dann fast der gesamte Regen des Jahres. Am meisten Regen fällt im August.

Die heißesten Monate sind März, April und Mai. Im Durchschnitt ist es 27 bis 30 Grad heiß. Im Norden des Landes liegt der Durchschnitt bei 35 Grad. Die Höchsttemperaturen liegen manchmal sogar bei 50 Grad.

Am kältesten ist es im Januar. In der Wüste kann es dann nachts schon fast frieren. Der Unterschied zwischen Tag- und Nachttemperatur ist hier sehr groß. Im Dezember und Januar weht der Harmattan, ein Wind aus der Sahara, der viel Staub und Sand mit sich bringt.

Unbedingt anschauen - Sehenswürdigkeiten in Mali!

  • Hand der Fatima in Mali
    Dieser Felsen liegt bei der Stadt Hombori in Mali. Er wird Hand der Fatima genannt, da er mit seinen "Fingern" an eine Hand erinnert. Die Hand der Fatima ist ein Symbol für die Abwehr des Bösen. [ © Timm Guenther / CC BY-SA 3.0 ]
  • Djinger(e)-ber-Moschee in Timbuktu
    Die Djinger(e)-ber-Moschee ist eine von drei Moscheen in Timbuktu, die aus Lehm erbaut wurden. Alle drei gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. [ © KaTeznik / CC BY-SA 2.0 FR ]
  • Rote Düne bei Goa
    Die rote Düne von Koyma ist ein Wahrzeichen der Stadt Goa. Man kann auf ihr spazierengehen. [ © Exereo (Jonathon Hicks) / CC BY-SA 3.0 ]
  • Grabmal von Askia in Goa
    Das Grabmal von Askia wurde im 15. Jahrhundert aus Lehm erbaut, wahrscheinlich für einen König des Songhaireiches. Es gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. [ © Taguelmoust / CC BY-SA 3.0 ]
  • Große Moschee von Djenné
    Auch die Große Moschee von Djenné wurde aus Lehm erbaut. Auch sie gehört zum Weltkulturerbe. [ © Andy Gilham / CC BY-SA 3.0 ]
  • Pont des Martys in Bamako
    Die Pont des Martyrs ist eine Brücke über den Niger in Bamako. Sie wurde 1957 als erste Brücke Bamakos über den Fluss eröffnet. Hinten sieht man den Tour de la BCEAO, der Sitz der Zentralbank mehrerer westafrikanischer Staaten. [ © Gregor Rom / CC BY-SA 4.0 ]
  • Straße in Bamako
    Im Hintergrund sieht man hier den Präsidentenpalast von Mali in Bamako. [ © Robin Taylor / CC BY 2.0 ]
  • Bamako aus der Luft
    Hier siehst du Bamako aus der Luft, im Hintergrund der Niger. [ © Mark Fischer / CC BY-SA 4.0 ]
letzte Aktualisierung am 29.10.2026