Dominicas Flagge Dominica

Wirtschaft in Dominica: Bananen und Seife

Die Wirtschaft von Dominica beruht nach wie vor auf der Landwirtschaft. Vor allem Bananen gehören zu den Produkten, die in andere Länder verkauft werden, aber auch Taro, Grapefruits, Orangen, Kokosnüsse und Zuckerrohr. Die Landwirtschaft erwirtschaftet allerdings nur rund 12 Prozent der Einnahmen von Dominica. Problematisch ist auch, dass Hurrikane ganze Ernten vernichten können.

Es wird auch Fischerei betrieben. Der gefangene Fisch wird vor Ort verkauft. In Aquakultur wachsen Garnelen und Tilapia-Fische heran.

Die Industrie erwirtschaftet ähnlich viel. Vor allem die Herstellung von Seife ist wichtig, denn sie wird exportiert. Ebenfalls werden Maschinenteile und Farben exportiert. Außerdem werden Kokosnüsse verarbeitet, Möbel werden gebaut und Schuhe hergestellt.

Den größten Anteil an der Wirtschaft haben aber mit rund 56 Prozent die Dienstleistungen. Hier spielen Finanzen eine besondere Rolle, es gibt viele Banken. Der Tourismus entwickelt sich erst langsam. Dafür fehlen der Insel wohl auch die Sandstrände, von denen es nur wenige gibt. Allerdings legen viele Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Roseau an, deren Tagestouristen ebenfalls Geld ins Land bringen. Außerdem werden Touren durch den Regenwald angeboten.

Einnahmen erzielt Dominica auch, indem es seine Staatsbürgerschaft verkauft. Wer für eine bestimmte Summe  - 200.000 US-Dollar - Häuser auf Dominica kauft oder Geld einzahlt, bekommt dafür die Staatsbürgerschaft. Das nennt man auch Passhandel. Vorteile für den Käufer sind Visumsfreiheit für viele andere Länder. 140 Länder sind mit dem neuen Pass visumsfrei, auch die EU. Grenada und St. Kitts und Nevis haben ähnliche Programme, sind aber teurer.

Die Währung von Dominica ist wie in mehreren anderen karibischen Ländern der Ostkaribische Dollar.

letzte Aktualisierung am 21.01.2026