Dominikanische Republik
Einwohner in der Dominikanischen Republik
Die Dominikanische Republik hat 11,5 Millionen Einwohner. Ähnlich viele Menschen wohnen in der anderen Inselhälfte in Haiti. In Europa hat Tschechien eine ähnlich große Einwohnerzahl.
Viele Menschen in der Dom Rep haben afrikanische Wurzeln. Sie stammen zumindest teilweise von einstigen Sklaven ab, die von Westafrika nach Amerika gebracht wurden. Viele haben unter ihren Vorfahren aber auch Weiße oder Tainos, die ursprünglichen Einwohner. Etwa 15 Prozent der Menschen hier sind Weiße mit Vorfahren aus Europa, vor allem aus Spanien.
Weil die Dominikanische Republik wirtschaftlich besser dasteht als ihre Nachbarländer, kamen von dort zahlreiche Einwanderer. Aus Haiti stammen etwa eine Million Menschen, die Hälfte kam illegal ins Land. Andere Einwanderer kamen aus Jamaika und Puerto Rico.
Menschen aus der Dominikanischen Republik
Zahlen und Fakten aus der Dominikanischen Republik
- Kinder: Jede Frau in der Dominikanischen Republik bekommt im Durchschnitt 2,2 Kinder. Die Bevölkerung wächst jährlich um 0,9 Prozent.
- Stadt und Land: 84 Prozent der Einwohner leben in der Stadt. Die meisten Menschen leben in den Orten an der Küste. Im Landesinneren ist die Bevölkerungsdichte kleiner.
- Religion in der Dominikanischen Republik: Der größte Teil der Einwohner ist katholisch. Ihr Anteil ist jedoch etwas zurückgegangen. Er liegt bei 59,2 Prozent. 19 Prozent gehören einer evangelischen Kirche an. Rund 78 Prozent der Dominikaner hängen also insgesamt dem christlichen Glauben an. 16 Prozent gaben an, keiner Kirche anzugehören. Minderheiten von 3,5 Prozent haben eine andere Religion. Einwanderer aus Haiti praktizieren zum Beispiel Voodoo.
Welche Sprache spricht man in der Dominikanischen Republik?
Amtssprache in der Dominikanischen Republik ist Spanisch. Das dominikanische Spanisch unterscheidet sich allerdings sehr von dem Spanisch, das man in Spanien spricht. So werden andere Wörter verwendet, die aus der Kolonialzeit stammen, und Wörter, die aus dem Englischen kommen und dann "verspanischt" werden, zum Beispiel wird das englische switch (Schalter) zu el suiche.
Einwanderer aus Haiti brachten ebenfalls Wörter mit, die Eingang ins dominikanische Spanisch gefunden haben, zum Beispiel marshé für Markt.
Die Aussprache ist auch anders. Ein s am Ende eines Wortes oder einer Silbe wird oft weggelassen. Dos (zwei) wird dann do ausgesprochen. Viele Dominikaner, vor allem in der Hauptstadt, sprechen ein r am Ende einer Silbe wie ein l aus. So wird puerta (Tür) dann zu "puelta". Ein d in der Mitte eines Wortes wird oft weggelassen: Helado (Eis) wird dann wie "ela-o" gesprochen.
Eine weitere Sprache, die gesprochen wird, ist die haitianische Kreolsprache. Die Einwanderer von Haiti bringen diese Sprache mit ins Land. Sie beruht auf dem Französischen.






