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Straße und Wohnhäuser in Tschortkiw[ © Борис Мавлютов / CC BY-SA 3.0 ]
Straße und Wohnhäuser in Tschortkiw

Wohnen in der Ukraine

Häuser und Wohnungen sind in der Ukraine so unterschiedlich wie bei uns auch. Es gibt in den Dörfern kleine und größere Holzhäuser, in den Städten ältere Wohnhäuser, Plattenbauten aus Sowjetzeiten und neuere Wohnbauten. Problematisch ist oft die Versorgung mit Wasser, Strom und Gas. Es kommt hier immer wieder zu Engpässen und dann fließt nichts durch die Leitungen... Zum Alltag der Ukrainer gehört übrigens auch, dass es im Winter ganz schön kalt wird, im Sommer aber oft heiß ist.

An diesem Marktstand in Kiew gibt es Nüsse und Trockenfrüchte zu kaufen.[ © Tiia Monto / CC BY-SA 3.0 ]
Marktstand in Kiew

Einkaufen in der Ukraine

Zum Einkaufen gehen die Ukrainer gerne auf den Markt. Dort gibt es Obst, Gemüse und Fleisch frisch zu kaufen. Aber es gibt auch kleine und größere Läden und Supermärkte, wo alles für den täglichen Bedarf im Angebot ist. Straßenstände bieten alles mögliche zum Verkauf an.

Der Anblick von Panzern gehört in der Ostukraine leider zum Alltag.[ © Mstyslav Chernov / CC BY-SA 4.0 ]
Panzer

Alltag im Krieg

Im Osten der Ukraine herrschte seit 2014 Krieg. Ein Teil der Bevölkerung kämpfte dafür, zu Russland zu gehören. Die Menschen, die in diesen Gebieten lebten, litten unter den Kämpfen. Obwohl schon mehrfach ein Waffenstillstand beschlossen worden war, hielten sich die Kämpfenden nicht daran. Ein normaler Alltag war nicht möglich. Unzählige Häuser wurden zerstört, viele Menschen flohen aus den Gebieten.

Im Februar 2022 griff Russland die ganze Ukraine an und begann einen Krieg. Soldaten marschierten in das Land, Raketen wurden abgefeuert und Bomben abgeworfen. Viele Menschen flohen in andere Länder. Der Alltag der Menschen, die blieben, veränderte sich natürlich auch komplett. Bei Bombenangriffen müssen die Menschen Zuflucht suchen in Kellern oder U-Bahn-Stationen. Viele Häuser wurden zerstört. Ab Herbst 2022 griff Russland verstärkt die Energieversorgung an. So hatten viele Ukrainer dann keinen Strom, konnten nicht heizen oder hatten kein fließendes Wasser mehr.

letzte Aktualisierung am 13.09.2022