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Was essen die Spanier morgens, mittags und abends?

Milchkaffee und Gebäck gibt es hier zum Frühstück.[ © Lisa Stevens / CC BY-SA 2.0 ]
Spanisches Frühstück

Das Frühstück in Spanien heißt Desayuno. Viel essen die Spanier aber morgens nicht. Und es ist eher süß, was sie morgens essen: ein Stück Gebäck oder ein paar Kekse. In Andalusien mag man auch gerösteten Toast mit etwas Olivenöl. Erwachsene trinken dazu einen Kaffee, Kinder ein Glas Milch oder Kakao.

Viele Spanier mögen auch Churros mit heißer Schokolade. Churros sind längliche Krapfen, sie werden also in Fett ausgebacken. Man bekommt sie auch an Ständen an der Straße. Sie werden auch zu besonderen Festtagen gerne serviert, zum Beispiel zu Neujahr.

Mittagessen und Abendessen sind warme Mahlzeiten. Das Mittagessen heißt Comida oder Almuerzo. Das Abendessen heißt cena. Beide werden später eingenommen als bei uns, das Mittagessen zwischen 13.30 Uhr und 15.30 Uhr, das Abendessen ab 21 Uhr. Manche Familien beginnen auch erst um 22 Uhr damit. Meist gibt es zwei Gänge, danach folgt der Postre, der Nachtisch.

Tapas sind kleine spanische Snacks.[ © Quelle: pixabay.com ]
Tapas

Tapas

Zwischendurch mögen Spanier gerne Tapas. Auch bei uns gibt es inzwischen einige Restaurants, die sich darauf spezialisiert haben. In Spanien werden sie aber tatsächlich zwischendurch oder als Snack zu einem Getränk gegessen und nicht als Hauptspeise. Tapas sind zum Beispiel Oliven, Salzmandeln, Muscheln, Serrano-Schinken, Datteln in Speck oder kleine Kartoffeln in Knoblauchmayonnaise. Als kleinen Snack lieben die Spanier übrigens auch Sonnenblumenkerne. Die kennt man bei uns ja eher als Vogelfutter.

Eintopf, Tortilla und Paella

Paella mit Muscheln und Garnelen[ © Quelle: pixabay.com ]
Paella

Typische spanische Gerichte sind Eintöpfe, außerdem isst man gerne Fisch und Fleisch. Viele Gerichte sind eigentlich regionale Gerichte, das heißt, sie kommen aus Galizien, Andalusien oder Katalonien. In ganz Spanien kennt man jedoch die Tortilla (gesprochen: Tortilja), ein Omelett aus Eiern und Kartoffeln.

Ursprünglich aus Valencia stammt die Paella (gesprochen: Pa-elja). Sie wird aber inzwischen als spanisches Nationalgericht angesehen und ist im ganzen Land erhältlich. Man isst sie vorwiegend mittags. Paella ist ein Reisgericht, das in einer großen flachen Pfanne zubereitet wird. In der traditionellen Zubereitung wird der Reis mit Safran gelb gefärbt. Zum Reis gibt es dann Fleischstückchen (Huhn, Schwein, Kaninchen) sowie Gemüse in Form von Tomaten, Paprika und Bohnen. Heutzutage werden oft auch Meeresfrüchte (Muscheln, Garnelen) dazu gegeben.

Gazpacho ist eine kalte Suppe.[ © cyclonebill / CC BY-SA 2.0 ]
Gazpacho

Gazpacho

Gazpacho stammt aus Andalusien. Es handelt sich dabei um eine kalte Suppe. Tomaten, Gurke, Paprika und eingeweichtes Weißbrot werden dafür püriert. Das soll schmecken? Auf jeden Fall! Gazpacho schmeckt besonders gut an heißen Sommertagen. Ein Rezept für Gazpacho findest du im Mitmachtipp!

 

Na dann, guten Appetit – oder auf Spanisch: Buen provecho!

letzte Aktualisierung am 02.02.2018