Russlands Flagge Russland

Unbedingt anschauen - in Russland!

Der Baikalsee ist der tiefste Süßwassersee der Erde. Er ist 1642 Meter tief.[ © Wikimedia, gemeinfrei ]

Sehenswürdigkeiten in Russland

Im Hintergrund siehst du die Peter-und-Paul-Festung.[ © Quelle: pixabay.com ]
Sehenswürdigkeiten in Russland
So sieht es in der Isaakskathedrale aus.[ © Quelle: pixabay.com ]
St. Petersburg Sehenswürdigkeit
Und so in der Blutkirche.[ © Quelle: pixabay.com ]
St. Petersburg Sehenswürdigkeiten
Das ist die Basilius-Kathedrale in Moskau.[ © Quelle: pixabay.com ]
Basilius-Kathedrale Moskau

Russland ist ein großes Land und so gibt es dort auch viel anzusehen. Die meisten Touristen fahren aber wohl nach St. Petersburg, wo allein schon unzählige Attraktionen warten. Eien davon ist die Eremitage, die an der Newa liegt. In dem ehemaligen Winterpalast der Zaren, der früheren Hauptresidenz der Zaren, befindet sich heute eben die Eremitage, ein Kunstmuseum. Im Besitz der Eremitage befinden sich berühmte und wertvolle Gemälde und Skulpturen. Auf der anderen Seite der Eremitage liegt der Palastplatz. Das ist ein riesiger Platz, in dessen Mitte die Alexandersäule steht. Sie ist dem Zar Alexander I. gewidmet.

Der Eremitage gegenüber liegt die Peter-und-Paul-Festung. Sie war die Keimzelle der späteren Stadt. 1703 wurde mit dem Bau begonnen. Eigentlich sollte sie die Region vor den Schweden schützen, doch die waren 1721 im Großen Nordischen Krieg schon geschlagen worden und stellten keine Gefahr mehr dar, als die Festung fertig erbaut war. Aus der Luft sieht man gut, dass die Festung einen sechseckigen Grundriss hat. In ihren Mauern befindet sich die Peter-und-Paul-Kathedrale. Sie ist die Grabstätte vieler russischer Zaren. Ihr Kirchturm ist 122 m hoch und von vielen Ecken St. Peterburgs aus zu sehen. Täglich um 12 Uhr wird von der Festung aus eine Kanone abgefeuert.

Und was gibt es noch zu sehen in St. Petersburg? Auf jeden Fall die prächtigen Kirchen: Die Blutskirche heißt so, weil an dieser Stelle der Zar Alexander I. 1881 bei einem Attentat ermordet wurde. Zwei Jahre später begann man mit dem Bau der Kirche. Offiziell heißt sie Auferstehungskirche. Sie fällt im Stadtbild auf, weil sie nicht im klassizistischen oder italienischen Stil erbaut ist wie so viele andere Gebäude. Stattdessen ist sie traditionell russisch mit ihren bunten Zwiebeltürmen und Mosaiken.

Die größte Kirche der Stadt ist die Isaakskathedrale. Riesige Bronzetüren führen in das Innere. Man kann auch zur Kuppel hochsteigen und die Aussicht über St. Petersburg genießen.

Zu St. Petersburg gehören auch Vororte wie Peterhof – wo sich die Sommerresidenz von Peter dem Großen befand – und Puschkin, wo die Zaren für einige Zeit im Katharinenpalast residierten. In diesem befindet sich auch das berühmte Bernsteinzimmer. Seine Wände bestehen aus Bernstein. Allerdings sieht man heute nur einen Nachbau, denn das Originalzimmer ging im Zweiten Weltkrieg verloren. Noch immer suchen Schatzjäger danach. Der preußische König Friedrich Wilhelm I. schenkte es im Jahr 1716  Peter dem Großen.

Peterhof ist ebenfalls ein prächtiges Schloss mit einem riesigen Park. Man nennt die Anlage auch das „russische Versailles“. Typisch sind die vielen Wasserspiele mit unzähligen Fontänen.

Wer hingegen nach Moskau reist, will auch den Kreml und den Roten Platz sehen. Weitere Highlights sind die Basilius-Kathedrale, das Lenin-Mausoleum und das Bolschoi-Theater.

Und was gibt es noch Schönes zu sehen im übrigen Russland? Eine Reise wert sind auch der Baikalsee, das Wolgadelta, die Insel Kischi im Onegasee, Sotschi, Nowgorod, Kaliningrad und eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn bis nach Wladiwostok.

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letzte Aktualisierung am 20.01.2021