Polens Flagge Polen

Die wirtschaftliche Lage: gut!

In Polen zahlt man mit Zloty.[ © Quelle: pixabay.com ]
Zlotys

Insgesamt steht Polens Wirtschaft gut da. Die polnische Wirtschaft wächst stetig und selbst die weltweite Finanzkrise ab 2008 hat Polen gut überstanden. Am bedeutendsten sind mit 57,4 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung inzwischen die Dienstleistungen. Dazu gehören auch das Bankenwesen, Telekommunikation und der Tourismus. Vor allem nach Krakau, Warschau und Danzig kommen jedes Jahr viele Besucher. Aber auch Naturliebhaber finden viele schöne Regionen.

Mit 40,2 Prozent schlägt die Industrie zu Buche. Es werden zum Beispiel Maschinen, Autos und Schiffe gebaut, Lebensmittel, Medikamente, Möbel und Textilien produziert. Die Infrastruktur wurde in den letzten Jahren stark verbessert. So wurden Autobahnen gebaut und bestehende Straßen repariert.

Die Währung von Polen ist der Złoty. Er teilt sich in 100 Groszy.

Getreidefeld in Polen[ © Quelle: pixabay.com ]
Getreidefeld in Polen

Getreide aus Polen

Lange Zeit war die Landwirtschaft Polens wichtigste Einnahmequelle. Rund die Hälfte der Landesfläche ist Acker. Heute arbeiten aber nur noch 11,5 Prozent der Polen in der Landwirtschaft und sie erwirtschaftet sogar nur 2,4 Prozent der gesamten Wirtschaft. Angebaut werden Kartoffeln, Weizen, Roggen, Äpfel und verschiedene Gemüsesorten. Etwa die Hälfte der Ernte wird im eigenen Land verbraucht.

Hier wird Kupfer verhüttet.[ © Ralf Lotys / CC BY-3.0 ]
Kupferhütte in Legnica

Bergbau in Polen: Kupfer und Silber

Polen ist traditionell auch ein Land des Bergbaus. Bei Kupfer und Silber gehört Polen zu den größten Förderern weltweit. Auch Aluminium, Gold und Blei werden abgebaut.

Polen exportiert viel. Der größte Handelspartner ist Deutschland. Danach folgen mit großem Abstand Großbritannien, Tschechien und Frankreich. Ausgeführt werden zum Beispiel Maschinen, Autoteile und chemische Produkte. Auch bei der Einfuhr ist Deutschland der größte Handelspartner Polens.

Die Arbeitslosigkeit ist insgesamt niedrig, allerdings sehr ungleich verteilt. In den großen Städten ist sie niedrig, in Regionen wie Masuren hingegen sehr hoch.

letzte Aktualisierung am 06.04.2020