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Giftige Tiere Australien

Wo leben die giftigsten Tiere der Welt?

In Australien leben auch die giftigsten Tiere der Welt. Doch nicht jedem Tier wirst du unbedingt begegnen. Zu den Gifttieren zählen Schlangen, Spinnen, Skorpione, Ameisen, Schnecken und auch Hundertfüßer. Dazu kommen die Quallen und manche Fischarten.

Top 10 der giftigsten Tiere in Australien:

  • Inlandtaipan

  • Braunschlange

  • Östlicher Taipan

  • Tigerotter

  • Sydney-Trichternetzspinne

  • Rotrückenspinne

  • Würfelquallen

  • Große Seewespe

  • Portugiesische Galeeren

  • Steinfisch

    Alle diese Tiere sind wirklich hochgiftig, doch ob du diesen jemals begegnen wirst ist fraglich. Wer nicht vor Australiens Küsten - und dann auch nur in bestimmten Regionen - taucht, wird vermutlich nie auf eine Seewespe treffen. Gleiches gilt auch für die Schlangen. Sehr viel wahrscheinlicher ist es, von einer Biene gestochen zu werden und am Ende hier allergisch zu reagieren. Laut Statistik sterben wirklich nur sehr wenige Menschen an einem Biss oder Stich.

Giftige Schlangen Australien

Auf diesem Satellitenbild siehst du die Verbreitung des Inland Taipans in Australien. [ © Taipan198 / cc-by-sa-2.5,2.0,1.0 ]
Inland Taipan, Verbreitung

Was ist die giftigste Schlange Australiens?

Am meisten gefürchtet sind in Australien die Giftschlangen. Australien beherbergt immerhin die giftigsten Schlangen der Welt. Am gefährlichsten sind der Inlandtaipan, die Braunschlange, der Östliche Taipan und die Tigerotter.

Wie gefährlich ist die giftigste Schlange Australiens?

Der Inlandtaipan - der zu den giftigen Schlangen in Australien zählt - wird bis zu 2,5 Meter lang, im Schnitt allerdings nur 1,8 Meter, und ist olivgrün oder dunkelbraun gefärbt. Er ernährt sich von Ratten und kleinen Säugetieren. Wie die meisten Schlangen ist auch der Inlandtaipan ein sehr scheues Tier und verzieht sich normalerweise schnell bei Gefahr. Doch wer auf diese Schlange tritt, muss damit rechnen, dass sie sich verteidigt. So kam es zwar schon zu Bissunfällen, aber tödlich sind diese nie ausgegangen. Der beste Schutz gegen Schlangenbisse ist festes, knöchelhohes Schuhwerk.

Auf diesem Foto siehst du oben eine männliche und unten eine weibliche Syndey-Trichterspinne. Die Männchen sind gefährlicher als die Weibchen, weil sie umherwandern. [ © Sputniktilt / CC BY-SA 3.0 ]
Sydney Trichterspinne

Giftige Spinnen in Australien

Ebenso gibt es 30 giftige Spinnenarten in Australien, von denen allerdings nur zwei dem Menschen wirklich gefährlich werden können. Das sind die Sydney-Trichternetzspinne sowie die winzige Rotrückenspinne. Die Sydney-Trichterspinne gilt als die giftigste Spinnenart der Welt. Ihr Körper erinnert an eine Vogelspinne, doch ist sie nur 1,5 bis 4,5 Zentimeter groß. Die weiblichen Tiere sitzen meistens in ihrem Netz - dem Trichternetz - und warten auf Beute. Die Männchen spazieren allerdings umher und wenn sie sich bedroht fühlen, dann beißen sie tatsächlich zu. Dieser Biss kann zwar tödlich sein, aber die australischen Krankenhäuser verfügen alle über ein Gegengift, so dass ein Biss mit Todesfolge sehr unwahrscheinlich ist.

Wie gefährlich ist es in Australien?

Es gibt neben den Spinnen und den Schlangen noch weitere giftige Tiere in Australien. Auch solltest du dich nicht von Riesenameisen wie den Bulldoggenameisen stechen lassen, denn auch deren Gift kann sehr schmerzhaft sein. Sie stechen, wenn sie sich bedroht fühlen. Eine einzige Ameise zeigt hier noch keine schlimme Wirkung, wenn aber mehrere zubeißen, kann der ein oder andere allergisch auf das Gift reagieren.

Sind die giftigen Tiere in Australien tödlich?

Auch das Gift des Hundertfüßers verursacht Schmerzen. Doch es ist nicht tödlich, die Folgen sind meist Blasen und Rötungen der Haut. Auch die Härchen von Raupen können Giftstoffe enthalten. Der Kontakt ist ebenfalls zu vermeiden.

Diese Schlange - der Inlandtaipan - ist die giftigste Schlage der Welt. Sie kann bis zu 2,5 Meter lang werden. [ © XLerate / CC BY-SA 3.0 ]

Achtung vor giftigen Tieren in Australien

In Australien wird vor gefährlichen Tieren normalerweise gewarnt. Vor allem, wenn giftige Quallen auftauchen, sollte man dort das Badeverbot beachten. Viele Surfer tragen eine spezielle Schutzkleidung, um sich vor dem Kontakt mit dem Quallengift zu schützen. Spinnen verstecken sich. Wer sie nicht aufscheucht, wird auch nicht gebissen.

Und bei Schlangen hilft feste Kleidung. Schlangen verteidigen sich meist nur und verziehen sich, wenn sie einen Menschen hören. Auch vor Schnecken sollte man sich in Acht nehmen, denn auch diese können giftig sein, wie zum Beispiel die Kegelschnecke, die vor allem in flachem Wasser vorkommt.

Es gibt zwar viele giftige Tiere in Australien, aber das ist natürlich kein Grund, in Panik zu verfallen. Wer aufpasst, gutes Schuhwerk trägt und sich in Acht nimmt, wird nicht unbedingt auf eines der Tiere treffen. Die meisten sind scheu und verteidigen sich letztlich mit Biss oder Stich, weil sie selbst Angst haben.

Gibt es giftige Wassertiere in Australien?

Die Große Seewespe, eine Quallenart, kann dem Menschen sehr gefährlich werden, denn man sieht sie im Wasser fast gar nicht. [ © iftige Daiju Azuma / CC BY-SA 2.5 ]
Große Seewespe

Trotzdem ist das Schwimmen an der australischen Küste nicht ganz ungefährlich. Häufiger als Haibisse sind Unfälle mit giftigen Quallen, zu denen zum Beispiel die Würfelquallen zählen. Doch auch von diesen sind nur einige giftig. Zu giftigen Formen gehört die Große Seewespe, die man zu den giftigsten Tieren der Welt rechnet. So sterben mehr Menschen durch die Verletzungen durch diese Qualle als durch Haiangriffe.

Ebenfalls gefährlich sind die so genannten Portugiesischen Galeeren, die oft an die Strände gespült werden. Sie kommen gern in großen Massen und in diesen Fällen sperren die Australier die Strände, da der Kontakt mit diesen ebenfalls gefährlich für den Menschen ist.

Welche Fische sind giftig in Australien?

Der Steinfisch ist ebenfalls giftig. Er besitzt 70 Stacheln, die sich um seinen Körper verteilen, davon sind immerhin 18 giftig. Er lebt vor allem in den Korallenriffen vor der australischen Küste und meist in der Nähe von Steinen.

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letzte Aktualisierung am 15.05.2020