Tunesiens Flagge Tunesien

Viele Kinder in Tunesien stammen aus ärmlichen Verhältnissen und müssen zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen.[ © www.pixabay.com ]
Kinder in Tunesien
Nicht alle tunesischen Kinder können wie diese Jungen und Mädchen in die Schule gehen.[ © Mohamed Osam / CC BY-SA 4.0 ]
Lernende Kinder in Tunesien

Kinderarbeit in Tunesien

Es gibt in Tunesien Kinder, die arbeiten müssen. So siehst du auf den tunesischen Märkten oft Kinder, die Blumen verkaufen müssen. Nicht selten betätigen sich kleine Jungs und Mädchen auch als Schuhputzer oder sitzen als Bettler am Straßenrand. Obwohl die Kinder eigentlich die Schule besuchen müssten, sind sie als Arbeiter unterwegs und tragen zum Lebensunterhalt ihrer Familie bei.

Manchmal haben die Kinder auch gar keine Familie mehr, die sich um sie kümmern kann, auch das ist gar nicht so selten in Tunesien. Zu diesen Zuständen hat vor allem die tunesische Revolution im Jahr 2011 (siehe Geschichte & Politik) beigetragen. Denn während diese auf der einen Seite einen Diktator stürzte und dem Land eine Demokratie brachte, stürzte diese neue Freiheit auch viele Menschen in die Armut.

Offiziell werden Kinder in Tunesien geschützt und dürfen bis zum 16. Lebensjahr nicht arbeiten und müssen auch in die Schule gehen. Doch die Wirklichkeit sieht oft anders aus. Jedoch setzen sich viele Hilfsorganisationen wie zum Beispiel UNICEF dafür ein, dass sich die Zustände für die Kinder verbessern.  

Dieses Mädchen blickt hoffentlich in eine bessere Zukunft.[ © www.pixabay.com ]
Mädchen aus Tunesien

Waisenkinder

In Tunesien gibt es viele Waisenkinder, die ohne Eltern aufwachsen. Sie müssen sich oft selbst versorgen. So ist es gar nicht so selten, dass die älteren Geschwister die jüngeren irgendwie durchfüttern oder auch die Kleinsten etwas zum Lebensunterhalt der Familie beitragen müssen. So gibt es Kinder, die auf der Straße oder auch als Prostituierte arbeiten. Sie verkaufen gegen Geld ihren Körper.

Doch im Vergleich mit anderen afrikanischen Staaten sind die Zahlen lange nicht so hoch. Das heißt allerdings nicht, dass alles in Ordnung ist. Auch hier gibt es noch sehr viel für die Kinder zu tun.

letzte Aktualisierung am 31.05.2019
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