Guineas Flagge Guinea

Lavendel-Kroton wächst im bergigen Hochland von Guinea.[ © Androstachys / CC BY-3.0 ]
Croton gratissimus
Wasserschläuche sind fleischfressende Pflanzen.[ © Petr Dlouhý / CC BY-SA 3.0 ]
Wasserschlauchart Utricularia pubescens

Was wächst denn in Guinea?

Man unterscheidet in Guinea vier Regionen, die sich von ihrer Landschaft her stark unterscheiden. In der Küstenregion wechseln sich Wälder und Grasland ab. Sie bilden das Guinea-Wald-Savannen-Mosaik, weil es aus der Luft eben wie ein Mosaik aussieht.

Direkt an der Küste wachsen Mangroven. Hier sieht es ganz anders aus als im bergigen Hochland in der Mitte.  Dort kommen vereinzelt Bäume vor wie der Affenbrotbaum oder Teakbäume. Im Südosten herrscht der tropische Regenwald vor, während es im Nordosten vorwiegend Savanne gibt.

Eine Pflanzen, die in Guinea wächst, ist zum Beispiel die Wüstenrose. Bäume sind zum Beispiel Annona senegalensis in der Savanne, die Schwarze Mangrove an der Küste und Lavendel-Kroton (Croton gratissimus) und Pitcairnia feliciana im bergigen Hochland.

Fleischfressende Pflanzen kommen in vielen Arten der Wasserschläuche vor, aber auch als Drosera madagascariensis. Weite Verbreitung hat Khaya senegalensis, eine Mahagoniart.

Guinea-Paviane leben nur in einem kleinen Gebiet in Westafrika.[ © Jakub Friedl / CC BY-SA 2.0 ]
Guinea-Pavian
Hier kommt ene Herde Kaffernbüffel.[ © Harvey Barrison / CC BY-SA 2.0 ]
Kaffernbüffel
Dieser Vogel heißt Hammerkopf.[ © The Lilac Breasted Roller / CC BY-2.0 ]
Hammerkopf

Welche Tiere leben in Guinea?

Den unterschiedlichen Landschaften haben sich auch die Tiere angepasst, die in Guinea leben. Eine besonders hohe Artenvielfalt herrscht im Regenwald.

Es gibt mehrere Affenarten. In der Küstenregion lebt zum Beispiel der Guinea-Pavian, im ganzen Land kommen der Senegal-Galego und die Grünmeerkatze vor, fast überall auch der Husarenaffe. In seinem Bestand stark gefährdet ist der Schimpanse.

Weit verbreitet sind das Warzenschwein, das Pinselohrschwein und das Erdferkel. Zu den Raubtieren Guineas gehören die Wildkatze, der Serval, der Leopard, die Zibetkatze und die Tüpfelhyäne. Kennst du den Pardelroller? Er lebt im Westen des Landes. Zebramangusten fühlen sich im Norden wohl.

Kaffernbüffel, Klippschliefer, Mosambik-Hasen und Weißbauchschuppentiere sind weitere Säugetiere, denen man in Guinea begegnen kann. Stark bedroht sind der Elefant und das Flusspferd, die nur noch in Schutzgebieten zu finden sind. Kuhantilopen, Kleinstböckchen und Gelbrückenducker sind einige von mehreren Antilopenarten Guineas.

Vor der Küste lebt der Afrikanische Manati, etwas weiter im Meer finden sich verschiedene Walarten wie der Schweinswal oder der Buckelwal. In den Flüssen und den Mangrovenwäldern der Küste lebt das Westafrikanische Krokodil.

Es gibt viele Vogelarten in Guinea. An der Küste fühlen sich zum Beispiel Sturmvögel und der Rotschnabel-Tropikvogel wohl, aber auch der Rosapelikan, der Weißbauchtölpel und der Kormoran Riedscharbe. Reiher, Störche, Ibisse und Perlhühner kommen genau wie Nashornvögel, Geier und Bienenfresser in mehreren Arten vor. Der Hammerkopf hat tatsächlich einen Kopf wie ein Hammer, oder? Besonders hübsch ist das Blaustirn-Blatthühnchen. Papageien, Turakos und Trogone sind bunte Vertreter aus der Vogelfamilie Guineas. Unten findest du Fotos von einigen dieser Tiere.

Unter den endemischen Arten Guineas, also Arten, die nur in Guinea vorkommen, sind vor allem Schmetterlinge und Frösche wie der Mount-Nimba-Kreisch-Frosch. Hinzu kommen die Maclauds Hufeisennase, eine Fledermausart, und mehrere Welsarten in den Flüssen.

Schimpansen findet man leider kaum noch in Guinea.[ © Chi King / CC BY-2.0 ]
letzte Aktualisierung am 04.05.2020