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Ausbruch des Eyjafjallajökull am 17. April 2010[ © Árni Friðriksson / CC BY-SA 3.0 ]
Ausbruch des Eyjafjallajökull am 17. April 2010

Leben auf dem Vulkan

Mit ihren vielen Vulkanen leben die Isländer recht unbeschwert. Dabei kann ständig mal einer ausbrechen und dann zum Beispiel den Flugverkehr lahmlegen. So geschah es 2010, als der Eyjafjallajökull ausbrach. Ein solcher Ausbruch ist zwar auch für Isländer etwas Besonderes, aber insgesamt gehört das Leben auf Vulkanen eben zu ihrem Alltag. Genauso übrigens wie Erdbeben. Täglich bebt die isländische Erde - aber die meisten Beben sind so klein, dass man sie gar nicht bemerkt.

Steintürme weisen den Weg.[ © Quelle: pixabay.com ]
Steinturm in Island als Wegweiser

Steine weisen den Weg

Steintürme oder Steinmännchen gibt es nicht nur in Island. Sie dienten meist als Wegweiser in den Bergen oder in unwegsamem Gelände, in dem oft Nebel herrscht. In Skandinavien gibt es zudem den Aberglauben, dass ein Wanderer auf jedes Steinmännchen einen weiteren Stein legen soll, um sich vor Trollen zu schützen. In Island gilt wohl beides: Steintürme dienen zur Orientierung und zum Schutz vor Trollen! Früher standen diese Türmchen wohl tatsächlich nur in Sichtweite auseinander, heute sind viele von ihnen zerfallen.

Die Blaue Lagune ist ein Freibad in Island, das mit Erdwärme beheizt wird.[ © Quelle: pixabay.com ]
Blaue Lagune

Baden im heißen Pott

Die Isländer sind bekannt dafür, dass sie gerne baden gehen! Durch die vielen Vulkane auf der Insel gibt es auch viele heiße Quellen. Die nutzt man, um Bäder zu beheizen. Von heißem Thermalwasser werden auch die Heißen Pötte beheizt, die Hot Pots. Die können natürlich auftreten oder künstlich geschaffen werden. Sogar viele Privathäuser besitzen einen Hot Pot. Schwimmbäder sind für Isländer auch wichtige Treffpunkte.

Islandponys sind robust.[ © Quelle: pixabay.com ]
Islandpferd oder Islandpony

Islandpony

Typisch isländisch ist natürlich auch das Islandpony oder Islandpferd. Es ist eine Pferderasse, die eben aus Island stammt. Isländer sind sehr kräftig und können auch einen Erwachsenen tragen. Sie bekommen im Winter ein sehr dichtes Fell, damit sie im isländischen Klima auch überleben können. Das Islandpony beherrscht nicht nur Schritt, Trab und Galopp als Gangarten, sondern auch den Tölt. Für Reiter ist diese Gangart besonders angenehm.

So sieht ein Islandpullover aus, ein Lopapeysa.[ © Quelle: pixabay.com ]
Islandpullover Lopapeysa

Islandpullover - Lopapeysa

Norwegerpullis kennen wir auch bei uns. Sie halten im Winter schön warm, denn sie sind aus dicker, grober Wolle gestrickt. In Island gibt es solche Pullover auch. Der Islandpullover heißt auf Isländisch Lopapeysa. Er unterscheidet sich in seinem Muster von dem Norwegerpulli. Typisch für den Islandpulli sind die mehrfarbigen runden Muster um Hals und Schultern.

Wie die Menschen in Island wohnen, siehst du in einem Video auf Seite 2!

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letzte Aktualisierung am 03.04.2020