Deutschlands Flagge Deutschland

Viele Euros fließen in Deutschland.[ © Quelle: pixabay.com ]
Währung Euro

Starke Wirtschaft

Deutschland ist das wirtschaftsstärkste Land in Europa. Weltweit steht Deutschlands Wirtschaft an vierter Stelle (nach den USA, China und Japan). Gemessen wird das am Bruttoinlandsprodukt. Auch im Human Development Index, der den Wohlstand eines Landes misst und noch andere Dinge einbezieht wie Lebenserwartung und Ausbildung, ist Deutschland unter den ersten Ländern zu finden (2014 Platz 6, seit 2016 Platz 4).

Deutschland ist ein Exportland.[ © Quelle: pixabay.com ]
Deutschland Exportland
Deutschland exportiert sehr viele Autos.[ © Quelle: pixabay.com ]
Autos

Deutschland - ein Exportland

Deutschlands Wirtschaft ist auf den Export ausgerichtet. Das bedeutet, dass sehr viele Waren ausgeführt, also in andere Länder verkauft werden. 40 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung kommen aus dem Export.

Mehrere Jahre war Deutschland sogar Exportweltmeister, so auch zwischen 2003 und 2008. Das bedeutet, dass es in einem Jahr von allen Ländern den höchsten Gesamtwert aller Waren exportiert hat. 2015 und auch 2016 lag Deutschland nach China und den USA immerhin auf Platz 3. Und was wird exportiert? Den größten Anteil haben Autos, Autoteile, Maschinen und chemische Produkte.

Weil Deutschland so viel exportiert, ist die Wirtschaft allerdings auch abhängig von diesen Verkäufen ins Ausland. Das ist nicht ganz ungefährlich, denn wenn die Ausfuhren geringer werden, hat das Folgen für den deutschen Markt, es wird weniger Geld eingenommen. Weil Deutschland wenig Rohstoffe besitzt, importiert es allerdings auch sehr viel. Allerdings liegen die Ausfuhren immer erheblich höher als die Einfuhren.

In Frankfurt am Main gibt es sehr viele Banken. Die Stadt ist ein Zentrum für Finanzdienstleistungen.[ © Quelle: pixabay.com ]
Frankfurt am Main

Welche Wirtschaftsbereiche gibt es in Deutschland?

Der größte Teil der gesamten Wirtschaftsleistung wird im Bereich der Dienstleistungen erwirtschaftet, nämlich rund 70 Prozent. Finanzen (alles rund um Banken) und Versicherungen spielen hier eine große Rolle. Aber auch im Tourismus und im Bereich der Kultur sind viele Menschen beschäftigt.

Die Industrie liegt jedes Jahr bei etwa 25 bis 30 Prozent und so bleiben für die Landwirtschaft nur 1 bis 2 Prozent. 2016 lag ihr Anteil sogar nur bei 0,6 Prozent, 2019 bei 0,9 Prozent. Angebaut werden vor allem Kartoffeln, Weizen, Gerste und Zuckerrüben. Kühe, Schweine und Geflügel werden auch gehalten.

Hier wurde früher Steinkohle abgebaut.[ © Quelle: pixabay.com ]
Bergwerk im Ruhrgebiet

Bergbau

Der Bergbau hat in Deutschland eine lange Tradition. Im 19. Jahrhundert wurden vor allem Eisen, Kupfer, Blei und Silber gewonnen, dann kam Kohle (Stein- und Braunkohle) dazu, später auch Uran. Als der Bergbau nicht mehr lohnenswert war, schlossen viele Bergwerke. Heute werden vor allem noch (Braun-)Kohle und Kalisalze abgebaut. Gerade um den Abbau von Braunkohle gibt es in Deutschland eine Diskussion, weil Kohle zu einem höheren CO²-Ausstoß und damit zum Klimawandel beiträgt. Andererseits gibt es im Kohlebergbau immer noch Arbeitsplätze, die durch den Rückgang des Bergbaus verschwinden.

Im Hamburger Hafen werden Containerschiffe be- und entladen.[ © Quelle: pixabay.com ]
Containerschiff im Hamburger Hafen

Transport

Durch kein anderes Land in der EU werden mehr Waren transportiert als durch Deutschland. Mit Lastern, mit der Bahn und mit Schiffen werden die Güter ins Land und durch das Land gebracht. Der Hamburger Hafen spielt dabei eine besondere Rolle. Er gilt als "Tor zur Welt". Jedes Jahr werden hier fast zehn Millionen Container umgeschlagen, das heißt von einem Transportmittel auf ein anderes gebracht, zum Beispiel von einem Containerschiff auf Lastwagen.

letzte Aktualisierung am 24.02.2022