Fidschis Flagge Fidschi

Bananenschalen lassen sich problemlos entsorgen, mit Plastik und Blech ist das schon schwieriger. [ © Quelle: pixabay. com ]
Bananenschalen
Das Müllproblem macht auch vor den Fidschi-Inseln nicht Halt. [ © Quelle: pixabay.com ]
Müll, Strand
Der Zyklon Evan richtete schwere Schäden an. [ © Department of Foreign Affairs and Trade / CC BY 2.0 ]
Schäden, Zyklon Evan, Fidschi

Der Müllberg wächst

Auch wenn Fidschi oft wie ein Paradies mit wunderschönen Stränden, grünen Bäumen und viel Sonnenschein das ganze Jahr über erscheinen mag, haben auch die Inseln mit den Folgen unserer Lebensweise zu kämpfen.

So gibt es mittlerweile zum Beispiel ein großes Müllproblem. Denn Kokosnüsse und Bananenschalen lassen sich zwar problemlos entsorgen, aber mit Plastikmüll und Blechdosen funktioniert das nicht ganz so einfach. Die Inselbewohner werfen den Müll einfach weg, denn viele haben gar kein Verhältnis zur Müllentsorgung, woher auch?

So etwas wie Mülltrennung gibt es bei uns ja auch noch gar nicht so lange und auch wir mussten das erst lernen. Es gibt in Fidschi keine Müllabfuhr und es ist fast unmöglich, den Müll richtig zu entsorgen oder gar zu recyceln (wieder zu verwerten). Und viele Menschen haben nie gelernt, welche Folgen der Müll hat. Die Auswirkungen sind in den Küstenregionen mittlerweile schon zu spüren.

Es wird wärmer im Paradies

Aufgrund des El Nino-Effekts wird es wärmer, der Meeresspiegel steigt, das Meereswasser dringt in die Flüsse ein und versalzt das Süßwasser. Tausenden Fischarten wird die Lebensgrundlage entzogen und Fisch ist die Lebensbasis der Fidschianer. So gilt es für die Bewohner, die Natur zu schützen.

Die Heftigkeit der Wirbelstürme - in der Südsee Zyklone genannt, nimmt zu. Immer wieder zerstören diese heftigen Stürme die Lebensgrundlagen der Menschen.

letzte Aktualisierung am 14.01.2021