Mauretaniens Flagge Mauretanien

Alltag in Mauretanien

Neben Autos werden oft Eselkarren benutzt, um etwas zu transportieren.[ © c.hug / CC BY-SA 2.0 ]
Eselkarren in Tintane
Dieses Elendsviertel gehört zur Stadt Nouadhibou.[ © Bertramz / CC BY-SA 3.0 ]
Slum in Nouadhibou

Mauretanien ist ein Wüstenland. Sand ist fast überall allgegenwärtig. Zum Alltagsbild gehören übrigens auch sehr viele Eselskarren. Oft ergeht es den Eseln nicht sehr gut, sie müssen viel zu schwere Lasten ziehen und werden nicht sehr gut behandelt. Allein in der Hauptstadt Nouakchott sollen 80.000 Esel leben.

Häuser in Mauretanien

Die Häuser werden aus hohlen Blocksteinen aus Zement gebaut. Sie sind flach. Auch in der Hauptstadt Nouakchott gibt es kaum höhere Häuser. Es gibt auch Slums, wo die kleinen Hütten aus Holzlatten gezimmert wurden. Planen dienen als Dach oder Wand. Du siehst es auf dem Foto aus Nouadhibou. In Mauretanien leben auch noch Nomaden. Sie wohnen in Zelten. Während im Süden des Landes oft 50 oder sogar 100 Zelte zusammenstehen, sind das im Norden des Landes nur ungefähr zehn bis zwölf.

Sauberes Wasser - oft Fehlanzeige

Nur 71 von 100 Mauretaniern haben Zugang zu sicheren Wasserquellen - auf dem Land sogar nur 50 von 100. Fließendes Wasser im Haus haben nur die reicheren Mauretanier – und von denen gibt es nur wenige. Die meisten Menschen müssen ihr komplettes Wasser, ob zum Trinken, Kochen oder Waschen, aus einem Brunnen oder von einer anderen Wasserstelle holen. Zum Kochen benutzt man auf den Dörfern offene Feuerstellen, in der Stadt meistens Gasflaschen.

Bareina ist ein kleines Dorf in der Wüste. Typisch für ganz Mauretanien sind die niedrigen Häuser mit Flachdächern.[ © Ferdinand Reus / CC BY-SA 2.0 ]
letzte Aktualisierung am 12.05.2020