Elfenbeinküste
Wie geht es den Kindern der Elfenbeinküste?
In der Elfenbeinküste leben sehr viele Kinder. Ihr Anteil an der Bevölkerung ist viel, viel höher als bei uns in Deutschland. 40 Prozent der Ivorer - so nennt man die Einwohner der Elfenbeinküste - sind unter 15 Jahre alt.
Das Land ist sehr arm. Viele Kinder gehen nicht zur Schule. Es gibt viele Menschen, die nicht lesen und schreiben können (diese nennt man Analphabeten). Das betrift mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Auf dem Land sind es mehr als in der Stadt und es betrifft mehr Mädchen und Frauen als Jungen und Männer. Von den jungen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren sind immerhin 58 von 100 keine Analphabeten.
Armut in der Elfenbeinküste - betrifft auch die Kinder
Viele Kinder in der Elfenbeinküste wachsen in Armut auf. 11,5 Prozent der Menschen haben weniger als 2,15 Dollar zum Leben zur Verfügung. Sie gelten als sehr arm. 40 Prozent sind arm, weil sie nur 3,65 Dollar am Tag haben.
Diese Menschen haben oft auch nicht genug zu essen. Sie werden krank und können nicht zu einem Arzt oder ihre Familie hat kein Geld für Medizin. Vor allem an Malaria erkranken viele Kinder und manche sterben auch daran. Auch Cholera und Durchfall kommen häufig vor. Das liegt meistens an unsauberem Trinkwasser. Fast 3 von 100 Babys sterben bei der Geburt und fast 7 von 100 Kindern erleben ihren fünften Geburtstag nicht.
- 96 Prozent der Kinder werden eingeschult. Nur 65 von 100 Kindern beenden die Grundschule aber auch.
- 40 Prozent der Einwohner sind unter 15 Jahre alt.
- 15 Prozent der Kinder zwischen fünf und 14 Jahren arbeiten. Sie leisten also Kinderarbeit. 26 Prozent der Mädchen sind verheiratet, bevor sie 18 Jahre alt sind.








