Elfenbeinküstes Flagge Elfenbeinküste

Diese Jungen leben in der Elfenbeinküste.[ © Steve Evans / CC BY-2.0 ]
Ivorische Jungen

Wie geht es den Kindern?

In der Elfenbeinküste leben sehr viele Kinder. Ihr Anteil an der Bevölkerung ist viel, viel höher als bei uns in Deutschland. 38 Prozent der Ivorer - so nennt man die Einwohner der Elfenbeinküste -  sind unter 14 Jahre alt.

Das Land ist sehr arm. Viele Kinder gehen nicht zur Schule. Es gibt viele Menschen, die nicht lesen und schreiben können (diese nennt man Analphabeten).

Dieser Junge gehört zum Volk der Ebrié.[ © Emmanuel Dabo / CC BY-SA 4.0 ]
Junge vom Volk der Ebrié

Arm und krank

Viele Kinder wachsen in Armut auf. Sie haben oft nicht genug zu essen. Sie werden krank und können nicht zu einem Arzt oder ihre Familie hat kein Geld für Medizin. Vor allem an Malaria erkranken viele Kinder und manche sterben auch daran. Auch Cholera und Durchfall kommen häufig vor. Das liegt meistens an unsauberem Trinkwasser. Drei von 100 Babys sterben bei der Geburt und acht von 100 Kindern erleben ihren fünften Geburtstag nicht.

  • 93 Prozent der Jungen und 85 Prozent der Mädchen werden eingeschult.

  • 38 Prozent der Einwohner sind unter 14 Jahre alt.

  • 29 Prozent der Kinder zwischen fünf und 14 Jahren arbeiten. Sieben Prozent der Mädchen sind verheiratet, bevor sie 15 Jahre alt sind, 27 Prozent, bevor sie 18 Jahre alt sind.
Sie freut sich![ © Steve Evans / CC BY-2.0 ]
letzte Aktualisierung am 30.04.2020