Benins Flagge Benin

Alltag in Benin - unterwegs

Diese Frauen sind auf dem Weg zum Markt.[ © Ji-Elle / CC BY-SA 3.0 ]
Frauen in Benin auf dem Weg zum Markt
So sieht Benzinverkauf in Benin aus! Nicht überall gibt es Tankstellen...[ © Adam Jones, Ph.D. / CC BY-SA 3.0 ]
Benzinverkauf in Benin

Alles, was man so zum Leben benötigt, vor allem Nahrung, kauft man an Ständen an der Straße. Es gibt auch viele Straßenverkäufer, die ihre Waren mit sich tragen, meistens auf dem Kopf. Das können Bananen oder Mangos sein, aber auch Tücher oder Wasser. Wasser wird in Plastikflaschen oder in kleinen Plastikbeuteln verkauft. Auch warme Gerichte sind in den Städten überall an Straßenständen erhältlich. Da brutzeln dann leckere Maiskolben oder Fleischspieße vor sich hin.

Brumm brumm

In den Städten brausen unzählige Autos und vor allem kleine Motorräder durch die Straßen. Sie dienen auch als Taxis und heißen hier zemi-john. Man kann sie an den gelben Hemden ihrer Fahrer erkennen. Aufgetankt werden die Mofas an einer der vielen kleinen Zapfsäulen, die ebenfalls am Straßenrand zu finden sind.

Yovo!

Sehen Kinder hellhäutige Menschen, rufen sie "Yovo, yovo!". So nennt man hier weiße Menschen. Kommen Weiße in ein entlegeneres Dorf, kann es sein, dass kleine Kinder bei ihrem Anblick anfangen zu weinen, denn sie haben noch nie zuvor Weiße gesehen.

Kleidung

Die Frauen tragen meistens Kleider oder Röcke. Oft werden Tücher als Rock umgebunden. Bunt gewebte oder bedruckte Kleidung sieht man an Frauen häufiger als an Männern. Die meisten Männer tragen eher einfarbige Kleidung, Hosen und T-Shirts oder Hemden. Bunte Gewänder ziehen sie eher zu Festen oder Versammlungen an.

Voodoo

Der Voodooglaube hat seinen Ursprung in Benin. Auch wer Christ oder Muslim ist, übt häufig trotzdem den Voodoo-Kult aus. Viele Feste und Zeremonien werden dafür angehalten. Man glaubt an den Voodoo-Gott und seine Geister und benutzt Fetische und Amulette zum Schutz (Bo oder Gris-Gris genannt).

Viele Menschen glauben auch daran, dass sie sich vor bösen Geistern schützen können, indem sie sich kleine Wunden in die Haut ritzen und dort hinein ein Pulver aus Kohle und Pflanzen streuen. An Hauseingängen oder Wegen findet man Hühnerfedern, Kaurimuscheln und Tierknochen als Schutzzauber.

letzte Aktualisierung am 29.04.2020