Perus Flagge Peru

Die Sonne scheint mit Kraft in den Bergen Perus - da ist eine Mütze oder ein Hut Pflicht![ © SuSanA Secretariat / CC BY 2.0 ]
Mutter und Kind in Peru
Das Kind rechts trägt eine Chullo, eine gestrickte Mütze mit Ohrenklappen und Bommeln.[ © M M / CC BY-SA 2.0 ]
Zwei Kinder in Peru
Haus aus Adobe-Ziegeln[ © SuSanA Secretariat / CC BY 2.0 ]
Adobe

Alltag in Peru

Der Tag beginnt in Peru meist früh. Auf dem Land gibt es zum Frühstück einen Mate-Tee, dazu Brot und Mote, das sind gekochte Maiskörner. Die Hauptmahlzeit gibt es mittags. Die Menschen wohnen hier traditionell in Hütten aus ungebrannten, luftgetrockneten Lehmziegeln, den Adobes. Nicht nur hier, sondern auch in den Stadthäusern gibt es nur selten Heizungen - und es kann im Hochland durchaus sehr kühl werden! Es ist auch oft windig.

Die Indios tragen ihre traditionelle, bunte Kleidung. Die bunten, handgestrickten Mützen mit Ohrenklappen heißen Chullos. Sie dienen nicht nur als Schutz gegen Kälte, sondern vor allem als Schutz gegen die Sonne, die in den hohen Bergen der Anden mit Kraft scheint.

Auf dem Land geht es viel ruhiger zu als in der Stadt. In Lima oder Cusco herrscht oft Verkehrschaos. Zwar gibt es auch in Lima Armut und Elendsviertel, doch insgesamt ist das Leben hier dem ähnlicher, das du kennst. Es gibt Shoppingcenter und Kinos, Parks und Restaurants.

Sehr beliebt in Peru ist Panflötenmusik, außerdem mag man Cumbia. Fast jeder Peruaner ist Mitglied in irgendeiner Tanzgruppe, auch die Jungen und Männer! Volkstanzgruppen treten bei allen Festen und Festivals auf.

Und wie heißen die Kinder in Peru?

Besonders beliebte Jungennamen in Peru sind Luis, Alberto, Edgar, Martín, Alejandro, Jorge und Daniel. Manche kennst du ja auch aus Deutschland. Alejandro ist die spanische Version von Alexander. Mädchen werden häufig Elisabeth, Rosa, Carmen, María, Patricia, Daniela und Adriana genannt.

Die meisten Peruaner tragen spanische Nachnamen wie Flores, Sánchez, Rodríguez oder García. Doch auch Namen aus der Quechua-Sprache gibt es. Besonders häufig sind Quispe und Huamán. Aus dem Aymara stammt der Name Mamani. Jedes Kind erhält zwei Nachnamen: den des Vaters und den der Mutter. Auch bei den Vornamen werden oft zwei gewählt.

letzte Aktualisierung am 24.04.2020