Perus Flagge Peru

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Hier wird Chicha morada zubereitet. Man kann den lila Mais und ein Stück Ananasschale gut erkennen.[ © Dangarcia / CC BY-SA 3.0 ]
Chicha morada in Peru

Was ist das Lieblingsgetränk der Peruaner?

Das Lieblingsgetränk der Peruaner - zumindest in den Anden - ist Chicha morada (sprich: Tschitscha morada). Es wird gemacht aus einer Maissorte, die lila ist. Dieser Mais wächst auch hauptsächlich in den Anden. Der ganze Maiskolben wird mit Ananas- und Quittenschalen sowie Zimt und Gewürznelken in Wasser gekocht. Dann kühlt man alles ab, gibt nach Belieben Zucker und Zitronensaft dazu und serviert die Chicha schließlich kalt mit Apfelstückchen. Mmmh!

Die Chullo hält schön warm![ © Quelle: pixabay.com ]
Kind mit Chullo

Warum tragen die Peruaner Mützen mit Ohrenklappen?

Lange bevor die Europäer nach Südamerika kamen, war die gestrickte Ohrenklappenmütze schon die traditionelle Kopfbedeckung in den Anden. Sie wird bei uns auch Inkamütze genannt. Ursprünglich wurde die Chullo nur von Männern getragen. Das Muster, in der die Mütze gestrickt war, sagte sogar etwas über ihren Träger aus, zum Beispiel, in welcher gesellschaftlicher Position er stand.

Vor allem aber hält die Chullo natürlich warm und die Ohren werden gleich mit geschützt! Zugleich bietet sie aber auch Schutz vor Wind und vor der Sonne, die in der Höhe kräftig strahlt. Denn in den Anden ist es nun mal tagsüber schnell warm in der Sonne, sobald die Sonne aber weg ist, wird es richtig doll kalt.

Meerschweinchen vom Grill mit Kartoffeln und Salat.[ © Dtarazona / CC BY-SA 4.0 ]
Meerschweinchen vom Grill

Stimmt es, dass man in Peru Meerschweinchen isst?

Meerschweinchen stehen tatsächlich auf dem Speiseplan der Peruaner. Die Tiere, die bei uns als Haustiere beliebt sind, stammen ursprünglich aus Südamerika, wo sie sowohl im Grasland als auch in den Bergen leben. So wie wir ja auch Fleisch von Rehen oder Wildschweinen essen, isst man in Peru und anderen Ländern eben Meerschweinchen. Sie heißen hier Cuy. Sie werden allerdings nicht mehr gejagt, sondern speziell gezüchtet, um sie dann zu grillen. Etwas gewöhnungsbedürftig für uns ist wohl auch, dass die Tierchen im Ganzen auf den Teller kommen.

Machu Picchu[ © Quelle: pixabay.com ]
Machu Picchu
Lama in Machu Picchu[ © Quelle: pixabay.com ]
Lama in Machu Picchu

Was ist Machu Picchu?

Machu Picchu ist eine der größten Attraktionen für Touristen in Südamerika. Es ist eine alte Inkastadt. Machu Picchu (sprich: Matschu Piktschu) bedeutet auf Quechua (der Sprache der Inka und ihrer Nachkommen) "alter Gipfel". Die Stadt liegt mitten in den Bergen auf 2360 Metern Höhe. Man kann noch heute erkennen, wo die Inka Felder hatten, denn sie legten diese Felder in Terrassen unterhalb der Stadt an.

Erst 1911 hat man die Stadt wieder entdeckt. Der Forschungsreisende Hiram Bingham aus den USA stieß bei einer Expedition auf die vom Dschungel überwucherten Ruinen. In den folgenden Jahren wurde die Stadt wieder freigelegt. Heute kommen durchschnittlich 2000 Besucher täglich nach Machu Picchu. Dieser Ansturm gefährdet den Erhalt der alten Inkastätte und es wird eine Begrenzung gefordert.

letzte Aktualisierung am 24.04.2020