Kolumbiens Flagge Kolumbien

Hauptstadt von Kolumbien

Die Hauptstadt von Kolumbien ist Bogotá. Man betont den Namen auf der letzten Silbe, das zeigt der Akzent auf dem a an. Die Kultur der Muisca nannten ihren Hauptort schon Bacatá. Davon leitet sich der heutige Name ab. Lange hieß die Stadt offiziell Santafé de Bogotá, doch seit 2000 wieder nur Bogotá.

Bogotá liegt in den Bergen der Anden auf 2640 Metern Höhe. Bogotá liegt hier in der östlichen Kordillere der Anden. Bogota ist die dritthöchste Hauptstadt der Welt nach Quito (2850 m) und Sucre (2790 m). Durch diese Höhe liegen die durchschnittlichen Jahrestemperaturen mit 13 Grad nicht allzu hoch, das Klima ist gemäßigt. Wo Bogotá genau liegt, siehst du auf der Karte.

Die Stadt erstreckt sich von Nord nach Süd über 33 Kilometer. Östlich der Stadt erheben sich zwei Berge mit mehr als 300 Metern Höhe: der Monserrate und der Guadalupe. Auf dem Monserrate leuchtet eine weiße Basilika, hinauf führt eine Seilbahn.

Gegründet wurde Bogotá 1538 durch den spanischen Eroberer Gonzalo Jiménez de Quesada.

In der Stadt leben 8 Millionen Einwohner. Rechnet man die Einwohner der Region zusammen, kommt man sogar auf 10 Millionen Menschen. Vor allem am Stadtrand von Bogotá leben viele Menschen in Elendsvierteln. Die Wohngebiete der Wohlhabenderen befinden sich im Norden der Stadt. Bogotá gilt als Zentrum von Drogenhandel und Kriminalität.

An der Plaza Bolívar findet man bedeutende Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale, das Nationalkapitol und den Justizpalast. Zur Erholung im Grünen laden der Simón-Bolívar-Park und der Botanische Garten ein.
 

Wie sieht es in Bogotá aus?

Klima in Kolumbien: Wie wird das Wetter?

Das Klima in Kolumbien ist tropisch, denn Kolumbien liegt in den Tropen. Im Süden verläuft der Äquator durch das Land.

Jahreszeiten gibt es nicht, die Temperaturen liegen das ganze Jahr über etwa gleich hoch. Der Unterschied vom heißesten zum kältesten Monat beträgt gerade mal ein Grad. Größer als der Unterschied im Jahr ist der innerhalb eines Tages, zum Beispiel morgens 5 Grad und nachmittags 17 Grad. Mehr als drei Viertel des Landes liegt in der heißen Zone (unter 900 Metern Höhe).

Je höher man in den Bergen kommt, umso kühler wird es. Die meisten Menschen in Kolumbien leben in der gemäßigten und in der kalten Klimazone, das heißt in Höhen zwischen 900 und 3000 Metern. Ab einer Höhe von 3000 Metern wird das Klima alpin, also eher kühl, so wie in den Bergen. Wald wird zu einzelnen Bäumen und schließlich zu Grasland. Diese Graslandzone nennt man Páramo. Ab 4000 bis 5000 Metern Höhe bedecken das ganze Jahr über Schnee und Eis die Berge.

Man unterscheidet anstatt Jahreszeiten die Regen- und Trockenzeiten. In Kolumbien gibt es jeweils zwei davon. Die erste Regenzeit ist im April/Mai und die zweite im Oktober/November. Dazwischen liegen die Trockenzeiten, also Dezember bis März und Juni bis September.

An der Karibikküste ist es trockener als in den anderen Landesteilen. Am meisten Regen fällt westlich der Anden, also an der Pazifikküste. Hier ist es besonders heiß und feucht.

 

letzte Aktualisierung am 27.03.2026