San Marinos Flagge San Marino

In San Marino zahlt man mit dem Euro. Die 2-Euro-Münze zeigt den Regierungspalast.[ © European Commission - Economic and Financial Affairs / Wikimedia, gemeinfrei ]
2-Euro-Münze aus San Marino
Touristen laufen durch eine Einkaufsstraße in San Marino.[ © Cezar Suceveanu / CC BY-SA 4.0 ]
Touristen in San Marino

Tourismus und Finanzen

San Marinos Wirtschaft ruht auf den Sockeln Tourismus, Finanzdienstleistungen und Handwerk. Hergestellt werden Keramik, Fliesen, Kleidung, Möbel, Ziegel und Wein. Exportiert wird vor allem nach Italien.

San Marinos Lebensstandard ist mit dem der wohlhabenderen Gebiete Italiens vergleichbar. Dienstleistungen machen 60 Prozent der gesamten Wirtschaft aus, knapp 40 Prozent stammen aus der Industrie.

Die Landwirtschaft ist nur mit 0,1 Prozent beteiligt, in ihr arbeiten auch nur sehr wenige Menschen (0,2 Prozent). Getreide, Weintrauben, Oliven und Obst werden angebaut. Auch Schweine und Rinder hält man.

Der Tourismus ist mit rund zwei Millionen Besuchern pro Jahr ein wichtiger Bereich der Wirtschaft. Viele Besucher kommen aus Italien, wo sie an der italienischen Küste Urlaub machen und von wo sie dann auch San Marino besuchen. Es gibt keine Grenzkontrollen.

Bezahlt wird in San Marino mit dem Euro, obwohl das Land nicht zur Eurozone gehört.

letzte Aktualisierung am 07.04.2020