Dänemarks Flagge Dänemark

Dänemark setzt auf Windkraft.[ © Dirk Goldhahn / CC BY-SA 2.5 ]
Windkraftanlagen an der dänischen Küste
In der Nordsee fördert Dänemark Erdgas, wie hier auf dem Tyra-Feld.[ © tom jervis / CC BY-2.0 ]
Erdgasförderung in der Nordsee
In Dänemark zahlt man mit der Dänischen Krone.[ © Quelle: pixabay.com ]
Dänische Krone

Dänemarks Wirtschaft

In Dänemarks Wirtschaft spielen die Industrie und der Tourismus eine bedeutende Rolle. Hergestellt werden zum Beispiel Maschinen, Metallwaren und Medikamente. Sie werden auch ins Ausland verkauft. Etwa 23 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung stammen aus der Industrie. Urlauber kommen vor allem aus Norwegen, Schweden und Deutschland nach Dänemark. Sie übernachten meist in Ferienwohnungen oder auf Campingplätzen.

Bedeutsam für die Wirtschaft ist auch die Energie. In der Nordsee fördert Dänemark Erdöl und Erdgas. Außerdem wird der Wind, der an der Küste ja meistens weht, für Windenergie genutzt. Es gibt auf dem Meer vor den Küsten viele Windparks, die Strom erzeugen.

Landwirtschaft trägt nur noch zu einem sehr kleinen Teil zur Wirtschaftsleistung des Landes bei, nämlich mit 1,3 Prozent - obwohl mehr als die Hälfte der Landesfläche landwirtschaftlich genutzt wird. Angebaut werden vor allem Gerste, Weizen, Kartoffeln und Zuckerrüben. Den größten Anteil an der Wirtschaft haben die Dienstleistungen mit knapp 76 Prozent.

Fischfang ist bedeutsam. Fleisch und Milchprodukte werden ebenfalls hergestellt. Besonders groß ist die Haltung von Schweinen. 12 Millionen von ihnen leben in Dänemark - das ist doppelt so viel wie das Land Einwohner zählt. Und dabei sind die Ferkel noch nicht einmal mitgerechnet.

Es gibt wenige Arbeitslose in Dänemark. Sie lag 2017 bei 5,8 Prozent. Der Lebensstandard ist hoch, dafür zahlen die Dänen aber auch hohe Steuern. Dänemark ist Mitglied der EU, aber nicht der Eurozone: Man bezahlt hier nicht mit dem Euro, sondern mit der Dänischen Krone. Eine Dänische Krone sind 100 Öre (Øre). Die größten Handelspartner sind Deutschland, Schweden und Großbritannien, gefolgt von den USA und Norwegen. Es wird mehr aus- als eingeführt, damit ist die Handelsbilanz positiv.

letzte Aktualisierung am 02.04.2020