Myanmars Flagge Myanmar

So abenteuerlich sieht es aus, wenn in Myanmar eine Palme geerntet wird.[ © Chuck Moravec / CC BY-SA 2.0 ]
Palme, Myanmar

Was wächst in Myanmar?

Die Berge und die Küstenregionen Myanmars werden vom tropischen Regenwald bestimmt. Im Flussdelta des längsten Flusses Ayeyarwady wachsen Mangroven. Im feuchten Monsunwald Myanmars strecken sich Teakholzbäume und Bambuspflanzen in verschiedenen Arten in die Höhe. Der Teakholzbaum kann übrigens bis zu 60 Metern hoch werden. Er findet vielfältige Verwendung, denn seine Blätter geben einen Saft ab, dessen purpurrote Farbe sich bestens zum Einfärben von Stoffen eignet.

Palmen und andere Bäume in Myanmar

Im tropischen Klima Myanmars wachsen auch viele Palmen, unter anderen die Kokospalme und die Palmyrapalme. Aus dem Ästen der Rotangpalme werden Rattanmöbel hergestellt.

Eine Feigenbaumart ist der Banyanbaum und der Thanakabaum dient zur Herstellung von einer Schminke, die Thanakapaste heißt und sehr beliebt ist. Wer die Höhenlagen des Landes besucht, findet auch Pinienwälder. Ebenfalls in den Hochländern im Norden kann man Eichen, Kiefern und Rhododendronbüsche entdecken.

Kennst du diese Weihnachtssterne von Zuhause aus der Adventszeit?[ © Alejandro Bayer Tamayo / CC BY-SA 2.0 ]
Weihnachtsstern

Weihnachtsstern in Myanmar

Wie in anderen Regionen Südasiens blühen auch in Myanmar Weihnachtssterne. Bei uns gibt es diese meist um die Weihnachtszeit herum. In Myanmar blühen sie zwar auch in der Zeit von Dezember bis Januar, können aber ganzjährig blühen. Und die dortigen Exemplare wachsen sehr viel höher als unsere Weihnachtssterne, die ja meist in einem kleinen Topf bleiben müssen.

In der kühleren Jahreszeit blüht der Hibiskus. Drei bis sieben Meter hoch wird der westindische Jasmin. An den Küsten wachsen viele tropische Früchte wie Zitronen, Bananen, Mangos oder Guaven.

Welche Tiere leben in Myanmar?

Diese Schlangenart wird als Bungarus Fasciata bezeichnet und ist ziemlich giftig.[ © Public.Resource.Org / CC BY 2.0 ]
Schlange, Myanmar

In Myanmar leben noch viele Wildtiere. Dazu zählen Tiger, Leoparden, Panther und Nashörner, aber auch Bären. Elefanten gibt es ebenso. Auch viele Affenarten tummeln sich in den tropischen Wäldern des Landes.

Dazu kommen Schlangen, darunter auch gefährliche Kobras und Vipern. Übrigens hat Myanmar die meisten Todesfälle durch Schlangenbisse weltweit. Auf jeden Fall gefährlich sind die Königskobra, die bis zu fünfeinhalb Meter lang werden kann, und eine spezielle Vipernart, die Russels Pit Viper heißt. Gefährlich sind auch die Skorpione. Allerdings ziehen die sich - wie übrigens die meisten Schlangen -  zurück, man sollte nur nicht drauftreten, das können sie nicht leiden. Ebenso finden sich Eidechsen, Schildkröten und in den Flussdeltas Krokodile.

Kühe sind beliebte Nutztiere und unverzichtbar in der Landwirtschaft.[ © worak / CC BY 2.0 ]
Nutztiere, Myanmar

Vor allem in den weniger besiedelten Gebieten des Nordens konnten viele Tierarten überleben. Arbeitstiere gibt es natürlich auch. Dazu gehören Wasserbüffel, die vor allem auf den Reisfeldern zum Einsatz kommen und hier die Erde umpflügen müssen. Auch Elefanten werden als Arbeitstiere genutzt und leider nicht immer gut behandelt. Daneben gibt es auch wie bei uns Rinder, Schweine, Hühner, Katzen und Hunde.

Außerdem wurden 1000 Vogelarten in Myanmar gezählt, darunter Papageien, Pfauen und Fasane. Im Moe Yin Gyi Wildlife Reservat, das liegt circa 80 Kilometer nordöstlich der ehemaligen Hauptstadt Yangon (Rangun), kann man prima Vögel beobachten.

Straßenhunde in Myanmar

In Myanmar leben sehr viele Straßenhunde.[ © ReflectedSerendipity / CC BY-SA 2.0 ]
Straßenhund, Myanmar
Sie werden nicht kastriert und darum vermehren sich die Hunde ständig.[ © Scott Anderson / CC BY 2.0 ]
Straßenhund, Myanmar
Den meisten Hunden geht es sehr schlecht und sie betteln Leute auf der Straße an.[ © Greg Walters / CC BY 2.0 ]
Straßenhunde, Myanmar
Leider im wahrsten Sinne des Wortes: ein richtiges Hundeleben.[ © Sean Beesley / CC BY 2.0 ]
Straßenhunde, Myanmar
Diese Wildkatze wird "Golden Cat", also goldene Katze, genannt, weil ihr Fell golden glänzt.[ © kaeryn / CC BY-SA 2.0 ]
Goldene Katze

Schutz für die Tiere

Damit weiterhin viele Tierarten überleben können, werden sie in speziellen Gebieten geschützt, wie zum Beispiel in Nationalparks oder auch in extra ausgewiesenen Gebieten wie Naturschutzgebieten und geschützten Feuchtgebieten.

Sehr bekannt ist der Mount Viktoria Nationalpark, der im Nordwesten des Landes liegt. Wer hier wandert, erlebt viele Wälder, die vom Eingriff des Menschen verschont geblieben sind und in denen noch Orchideen und andere seltene Blumen blühen. Hierhin haben sich auch Tiger, Bären, Leoparden sowie Affen und Wildschweine zurückgezogen.

Der kleine rote Panda wird seinem Namen gerecht.[ © https://www.flickr.com/photos/mathiasappel/ / gemeinfrei ]
Roter Panda

Der kleine Panda

Beliebt ist übrigens der Kleine Panda, der auch Roter Panda heißt, weil er ein rotes Fell besitzt. Übrigens bedeutet Panda so viel wie "Bambusesser", eben weil dieses Tier gerne Bambus frisst. Er ist der "kleine Bruder" des "Großen Panda", der häufig in China vorkommt. Zu welcher Tierart der Kleine Panda nun wirklich gehört, darüber streiten sich die Wissenschaftler. Wenn du noch mehr über den Kleinen Panda wissen willst, dann schau doch einfach mal bei Tierchenwelt nach.

letzte Aktualisierung am 19.05.2020