Kameruns Flagge Kamerun

Fufu und Palmölsuppe. Besteck braucht man nicht, man isst mit der rechten Hand.[ © Eggi / CC BY-SA 2.0 DE ]
Fufu und Palmölsuppe

Was isst man in Kamerun?

Grundnahrungsmittel in Kamerun sind Yams, Maniok, Mais, Hirse, Kochbananen und Reis. Ein häufiges Gericht ist wie in anderen Ländern Afrikas Fufu. Das ist ein Brei, der aus Yamsknollen oder Maniok gekocht wird. Auch Kochbananen können enthalten sein. Man isst diesen Brei, indem man kleine Bällchen mit der rechten Hand formt. Die tunkt man dann in eine Suppe, die es dazu gibt. Die wird zum Beispiel aus Erdnüssen oder Palmölfrüchten gekocht.

Das sieht doch lecker aus![ © Sandrine Dole / CC BY-SA 3.0 ]
Backwaren beim Transport per Kopf

Mahlzeiten

Die Hauptmahlzeit in Kamerun ist das warme Abendessen. Mit Besteck zu essen wird üblicher, aber viele Leute, vor allem auf dem Land, essen nach wie vor mit der rechten Hand. Oft bedient sich man sich auch aus einem großen Topf, um den man gemeinsam sitzt.

Zum Frühstück isst man eher etwas Kleines auf die Hand. Das kann eine Art Doughnut sein oder Accra-Banane aus Banane und Mehl oder andere Teigwaren wie Brot oder Kuchen.

Das ist Ndolé.[ © PRA / CC BY-3.0 ]
Ndolé, Nationalgericht von Kamerun

Was ist Ndolé?

Ndolé gilt als Nationalgericht in Kamerun. Es wird besonders gerne und oft gegessen. Ndolé ist auch der Name einer Pflanze. Deren Blätter braucht man für das Essen Ndolé. Die bitteren Blätter werden mehrfach gekocht, damit sie ihren bitteren Geschmack verlieren. Sie werden dann mit einer Paste aus gemahlenen Erdnüssen und Gewürzen gemischt. Dazu kommt dann noch in Streifen geschnittenes Fleisch oder Fisch. Serviert wird Ndolé meistens mit Reis und Kochbananen, hier allerdings mit Reis und Pommes.

Das ist Gari, bereit zum Essen. Dazu wird es Fisch und Gemüse geben.[ © Joel Abroad / CC BY-SA 2.0 ]
Gari in Kamerun

Wie isst man Maniok?

Maniok gehört zu den Hauptnahrungsmitteln in Kamerun. Ein anderer Name ist Cassava. Von der Maniokpflanze erntet man die knollenartigen Wurzeln. Sie enthalten viel Stärke und sind darum sehr nahrhaft.

Ein Gericht aus Maniok ist Gari. Dafür wird der Maniok geschält, gemahlen, zwei Tage getrocknet und dann gebraten. So entsteht ein weißes Pulver, das lange haltbar ist. Man rührt es dann mit Wasser wieder zu einem Brei an. Man kann auch Zucker, Erdnüsse oder Maismehl dazu geben.

Diese Frau verkauft Krapfen. Sie können aus Mais, Maniok, Banane oder Weizenmehl gemacht sein. Dazu gibt es rote Bohnen.[ © Jessica Sagou / CC BY-SA 4.0 ]
letzte Aktualisierung am 13.03.2018