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Wie leben die Menschen in Kamerun?

Wohnungen in Bandjoun, einer Stadt in der Region West. Hier wohnen Menschen vom Volk der Bamileke.[ © Amcaja / CC BY-SA 3.0 ]
Wohnungen in Bandjoun
Hier sieht man eine Tankstelle und ein Restaurant in Yaoundé.[ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Straße in Yaoundé

Wie die Menschen in Kamerun leben, hängt von vielen Dingen ab. So gibt es ärmere und reichere Menschen, in der Stadt ist das Leben anders als auf dem Dorf und die vielen Völker haben ganz unterschiedliche Traditionen. Im Norden ist es zudem trocken und im Süden regnet es viel. Ein paar Dinge gibt es aber, die allgemein gelten.

So sind die Familien in Kamerun viel größer als bei uns. Jede Frau bekommt im Durchschnitt fünf Kinder. Einzelkinder gibt es also kaum. Familien halten eng zusammen, nicht nur Eltern und Kinder, sondern auch Großeltern, Tanten, Onkel und Cousins und Cousinen.

Anders als bei uns gibt es in Kamerun nur wenige geteerte Straßen. Bei Trockenheit staubt es ganz schön, wenn man darüber fährt. Und bei Regen verwandeln sich solche Straßen schnell in Schlammpisten. Wer kein eigenes Auto besitzt wie die meisten Kameruner, nimmt einen Minibus. Das ist ein Taxi, das man sich mit mehreren Fahrgästen teilt.

Viele Familien, vor allem auf dem Land, haben keinen Stromanschluss. Insgesamt hat nur die Hälfte der Bevölkerung Strom, auf dem Land nur 14 Prozent. Zugang zu sauberem Trinkwasser hat auf dem Land nur die Hälfte der Bevölkerung. Gerade dort erkranken viele Menschen dann an Malaria.

Eingekauft wird in Städten in großen Supermärkten und kleineren Läden, aber auch sehr gerne auf dem Markt. Dort werden alle Produkte frisch angeboten. Straßenhändler bieten ihre Waren auch überall auf der Straße an. Auf dem Land sind Märkte die Einkaufsstätte Nummer 1.

Hier werden Ziegel hergestellt, um daraus ein Haus zu bauen.[ © Elin B / CC BY-2.0 ]
letzte Aktualisierung am 07.09.2017