Kamerun - Alltag in Kamerun
Wie leben die Menschen in Kamerun?
Wie die Menschen in Kamerun leben und wie ihr Alltag aussieht, hängt von vielen Dingen ab. So gibt es (viele) ärmere und (wenige) reichere Menschen, die natürlich ganz unterschiedlich leben. In Städten wie Douala oder Jaunde ist das Leben anders als auf dem Dorf. Auch die vielen Volksgruppen haben ganz unterschiedliche Traditionen. Im Norden ist es zudem trocken und im Süden regnet es viel. Ein paar Dinge gibt es aber, die allgemein gelten.
So sind die Familien in Kamerun viel größer als bei uns. Jede Frau bekommt im Durchschnitt fünf Kinder. Einzelkinder gibt es also kaum. Familien halten eng zusammen, nicht nur Eltern und Kinder, sondern auch Großeltern, Tanten, Onkel und Cousins und Cousinen.
Anders als bei uns gibt es in Kamerun nur wenige geteerte Straßen. Bei Trockenheit staubt es ganz schön, wenn man darüber fährt. Und bei Regen verwandeln sich solche Straßen schnell in Schlammpisten. Wer kein eigenes Auto besitzt, wie die meisten Kameruner, nimmt einen Minibus. Das ist ein Taxi, das man sich mit mehreren Fahrgästen teilt.
Viele Familien, vor allem auf dem Land, haben keinen Stromanschluss. Insgesamt hat nur die Hälfte der Bevölkerung Strom, auf dem Land nur 14 Prozent. Zugang zu sauberem Trinkwasser hat auf dem Land gerade einmal die Hälfte der Bevölkerung, nämlich nur 52 Prozent. Gerade dort erkranken viele Menschen dann an Malaria. Toiletten besitzen auf dem Land sogar nur 22 von 100 Menschen, in der Stadt auch nur 58 Prozent.
Eingekauft wird in Städten in großen Supermärkten und kleineren Läden, aber auch sehr gerne auf dem Markt. Dort werden alle Produkte frisch angeboten. Straßenhändler bieten ihre Waren auch überall auf der Straße an. Auf dem Land sind Märkte die Einkaufsstätte Nummer 1.
Wie junge Menschen hier leben, erfährst du unter Kinder in Kamerun!











