Ecuadors Flagge Ecuador

Was wächst denn da in Ecuador?

Unzählige Espeletia-Pflanzen wachsen hier auf dem Páramo im Norden von Ecuador. Die Blätter bilden Rosetten.[ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Tropischer Regenwald an Ecuadors Küste, hier im Nationalpark Machalilla.[ © Notafish / CC BY-SA 2.0 FR ]
Schwefellagune Aguablanca im Nationalpark Machalilla
Im Páramo ist es feucht und kühl.[ © André Hübner (permission granted to Martin Zeise) / CC BY-SA 3.0 ]
Páramo bei Ambato in Ecuador
So hübsche Orchideen wachsen auch in Ecuador.[ © PicTrans / CC BY-SA 2.5 ]
Cattleya labiata

Zusammen mit Kolumbien ist Ecuador das einzige Land, das an der Pazifikküste tropischen Regenwald besitzt. Die Pflanzen, die hier wachsen, sind andere als die in den Anden und wieder andere als im Tiefland des Amazonasbeckens (Oriente). An der Küste wachsen zudem Mangroven, die wiederum bestimmte Tiere anziehen. Insgesamt wachsen in Ecuador 17.000 Pflanzenarten.

An der Küste

Im tropischen Regenwald der nördlichen Küstenregion, sowie des Amazonasbeckens im Osten wachsen dichte Bäume, auf denen sich dann wieder Lianen und Orchideen oder Bromelien ansiedeln. Im südlichen Küstenbereich, der trockener ist, wächst Trockenwald. In der Trockenzeit wirft er sein Laub ab. Einer der größten Bäume hier ist der Kapokbaum. Er wird bis zu 70 Meter hoch!

In den Anden

In den Anden bieten die Páramos eine ganz besondere Vegetation. Diese Landschaften liegen in den Bergen ab etwa 3000 Metern Höhe und sind feucht und kühl. Hier wachsen vor allem Gräser und kleine Sträucher wie die Espeletia-Arten und andere Rosettenpflanzen.

Typisch sind auch die Puya-Pflanzen. Aus ihren Rosetten wächst in der Mitte ein hoher Blütenstand – aber erst nach vielen Jahren. In Ecuador findet man viele endemische Arten, zum Beispiel Puya angelensis.

Schuppig behaart sind die Sträucher der Streptosolen. Sie wachsen auf einer Höhe von 1200 bis 2500 Metern. In den Anden findet man auch die Polylepis-Bäume. Man erkennt sie an ihrer abblätternden, rötlichen Rinde. Weil ihr Holz als Brenn- oder Bauholz genutzt wird, sind die Polylepis-Wälder in Gefahr.

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letzte Aktualisierung am 22.04.2020