Argentinien
Was wächst in Argentinien?
Die Verteilung an Pflanzen und Bäumen ist in Argentinien sehr unterschiedlich. Das ist so, weil es im Land so viele unterschiedliche Landschaften und Klimazonen gibt.
Im Regenwald im Norden und Nordosten von Argentinien stehen die Bäume dicht an dicht. 12 Prozent der Landesfläche sind Wald.
In der Pampa stehen nur vereinzelt Bäume, hier wachsen vor allem Gräser. Häufig stehen sie in Horsten zusammen. Typische Gräser sind Federgräser wie Zittergras oder Pampas-Trespe. Auch Pampasgras wächst hier, das man auch gerne bei uns als Ziergras in Gärten nutzt. Einer der wenigen Bäume in der Pampa ist der Ombubaum, der einen mächtigen Stamm ausbildet (siehe Foto unten).
In Patagonien bleibt es im Osten viel trockener als im Westen. Hier wachsen vor allem Gräser und Sträucher.
In den Anden kommt es auf die Höhe an, wie viel dort noch wächst.
Im Norden des Landes verbreitet sich der Korallenbaum mit seinen hübschen Blüten. Er wurde zum Nationalbaum des Landes erklärt.
Welche Pflanzen wachsen noch in Argentinien?
Ein Baum, der vielfach im Gran Chaco (im Norden des Landes) zu finden ist, ist der Quebrachoholzbaum. Auch Prosopisbäume wachsen hier. In den trockensten Gebieten breiten sich Kakteen und Dornsträucher aus.
Im Osten von Patagonien wachsen auch nur Gräser. Dort verhindert ein steiniger Boden zudem Landwirtschaft. Hier gibt es wie in den Ausläufern der Anden Nadelbäume wie die Patagonische Zypresse oder die Araukarie. Im Westen in Richtung der Anden und auch in Feuerland ist es feuchter, hier wachsen Wälder.







