Tschechiens Flagge Tschechien

Autos aus Tschechien

In der Stadt Mladá Boleslav befindet sich das Stammwerk von Škoda.[ © Zdeněk Fiedler / CC BY-SA 4.0 ]
Škoda-Stammwerk in Mladá Boleslav

Tschechiens erfolgreichstes Unternehmen ist wohl Škoda. Ursprünglich war Škoda eine Firma für Maschinenbau. Sie wurde schon 1859 gegründet. Heute werden zum einen Autos und zum anderen Straßenbahnen hergestellt. 80 Prozent der Škoda-Autos werden exportiert, vor allem nach China, Deutschland und Russland.

Industrie erwirtschaftet insgesamt rund 37 Prozent für Tschechien - Landwirtschaft nur 2,3 Prozent. Angebaut werden Weizen, Zuckerrüben, Kartoffeln und Hopfen. Den benötigt man fürs Bierbrauen, das eine lange Tradition in Tschechien hat. Auch Vieh wird gehalten, vor allem Rinder, Schweine und Hühner. Außerdem werden Karpfen gezüchtet. Insgesamt 54 Prozent der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt.

Das ist der Sitz der Tschechischen Nationalbank in Prag.[ © Jklamo / CC BY-SA 3.0 cz ]
Tschechische Nationalbank in Prag

Wirtschaftliche Lage: gut!

Insgesamt steht Tschechiens Wirtschaft gut da. Die Wirtschaft wächst. Die Arbeitslosenzahlen sind niedrig. Sie gehören sogar zu den niedrigsten in der EU. Ein Problem ist jedoch die Abhängigkeit des Landes von seiner einzigen Industrie, eben der Automobilindustrie, die auf dem Export beruht. Außerdem sieht es nicht im ganzen Land gleich gut aus. So hängt beispielsweise die Region Mittelmähren im Osten des Landes hinterher.

Dienstleistungen machen einen Anteil von 60 Prozent aus. Dazu gehört zum Beispiel alles rund um Finanzen, Handel, Gastronomie und Telekommunikation, aber auch der Tourismus. Die meisten Besucher kommen aus Deutschland, gefolgt von denen aus der Slowakei, Polen, China und den Vereinigten Staaten. Insgesamt kamen 2018 21 Millionen Touristen.

Der wichtigste Handelspartner Tschechiens ist Deutschland. Tschechien liefert fast ein Drittel seiner Exporte nach Deutschland. Mit Abstand folgen dann die Slowakei, Polen, Frankreich und Großbritannien. Deutschland ist aber auch der größte Lieferant, gefolgt von Polen, China, die Slowakei und die Niederlande.

letzte Aktualisierung am 07.04.2020