Schwedens Flagge Schweden

Nadelwald bei Ånnaboda[ © Nick Lott / CC BY-2.0 ]
Nadelwald bei Ånnaboda, Schweden
In Schweden wachsen viele Birken.[ © Quelle: pixabay.com ]
Birken in Schweden

Schwedens Natur

Weite Teile Schwedens, besonders im Norden des Landes, sind kaum besiedelt. Es gibt hier ausgedehnte Wälder, die zur Taiga gehören. Die nennt man auch borealen (nördlichen) Nadelwald. Hier wachsen nämlich besonders Nadelbäume. Pilze und Beeren wie Blaubeeren sprießen hier ebenfalls aus dem Boden. Nach Norden geht der Wald in die Tundra über, eine baumlose Landschaft, in der nur noch Flechten, Moose und Zwergsträucher wachsen.

Nach Süden geht der Nadelwald in Mischwald und schließlich Laubwald über. Man kann für den Übergang sogar eine Grenze ausmachen, die Nordlandgrenze. Nördlich dieser Linie wachsen zum Beispiel keine Eichen.

Ein typischer Baum Schwedens ist übrigens die Birke. Sie wächst auch bis weit in den Norden hinein im borealen Nadelwald, obwohl sie ein Laubbaum ist. Im Süden Schwedens wurden allerdings viele Wälder abgeholzt, weil man Ackerflächen gewinnen wollte.

Elch ganz nah![ © Quelle: pixabay.com ]
Elch

Der Elch

Schweden ist bekannt für seine vielen Elche. Die Chance, einen Elch zu Gesicht zu bekommen, ist ziemlich groß. Leider sind die Elche eine große Gefahr im Straßenverkehr. Zum Verhängnis wird den hübschen Tieren dabei auch, dass sie einfach stehen bleiben.

Jedes Jahr werden mehrere tausend Unfälle mit Elchen gezählt. Der Elch gehört übrigens zu den Hirschen und ist deren größte Art. Bis zur Schulter kann er 2,30 Meter groß werden. Männliche Elche haben ein Geweih. Elche sind nicht in Herden, sondern alleine unterwegs.

Der Luchs wohnt auch in Schweden[ © Martin Mecnarowski / CC BY-SA 3.0 ]
Luchs

Waldtiere

Da Schweden viel Wald besitzt, leben hier auch die typischen Tiere des Waldes. Dazu gehören Wildschweine, Rehe und Rothirsche, Hasen, Füchse und Dachse. Luchse, Braunbären und Wölfe vermehren sich langsam wieder. Insgesamt ist die Artenvielfalt in Schweden eher klein. Eine Ausnahme bilden die Vögel, von denen viele auch als Zugvögel den Sommer hier verbringen, um im Winter nach Süden zu fliegen.

Lappland

Lappland ist eine der historischen Provinzen Schwedens. Gleichzeitig versteht man unter Lappland das alte Siedlungsgebiet der Samen (die auch Lappen genannt wurden), das weitaus größer ist und heute auch Teile von Norwegen und Finnland umfasst.
Ein Rentier strollt durch Schweden, hier im Tal unterhalb des Berges Kebnekaisa in Lappland.[ © Alexandre Buisse / CC BY-SA 3.0 ]
Rentier in Schweden

Tiere Lapplands

Ganz im Norden sind die Winter lang und kalt. Das mögen nur bestimmte Tiere wie die Rentiere, die vom Volk der Samen gezüchtet wurden. Rentiere sind wie die Elche Hirsche, leben aber in Herden. Auch Lemminge und Polarfüchse sind hier zu Hause. Ein typischer Vogel ist die Spornammer.

Ringelrobbe[ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Ringelrobbe

Wassertiere

Die vielen Seen und die lange Küste bieten Wassertieren einen guten Lebensraum. Fische gibt es in vielen Arten, zum Beispiel Lachse, Forellen, Barsche, Karpfen, Hechte und Saiblinge. Außerdem leben im Meer Robben und in den Seen und an Flüssen Biber. Leider mögen auch Stechmücken Wasser, denn nur im Wasser können sie ihre Eier ablegen und entwickeln sich die Mückenlarven. Weil es in Schweden viele Seen gibt, gibt es auch viele Mücken...

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letzte Aktualisierung am 15.08.2017