Rumäniens Flagge Rumänien

Eine Draculafigur[ © Quelle: pixabay.com ]
Draculafigur

Dracula und Transsylvanien

Mit der rumänischen Herkunft des Grafen Dracula macht man in Rumänien gerne Werbung. Schließlich ist der der berühmteste Vampir der Welt. Den Roman über Dracula schrieb ein Ire namens Bram Stoker im Jahr 1897. Vorbild für den Vampir soll aber ein rumänischer Fürst gewesen sein: Vlad III. Drăculea. Schloss Bran in Transsylvanien wird Touristen gerne als Draculaschloss gezeigt. Allerdings hat Vlad hier wohl nie gelebt. Die Beschreibung im Roman ähnelt dem Bau aber.

Oina auf einer rumänischen Briefmarke[ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Oina auf einer rumänischen Briefmarke

Oina

Oina ist eine typisch rumänische Sportart. Sie ähnelt Baseball oder Schlagball. Ursprünglich war es ein Spiel von Schafhirten. Es gibt zwei Teams zu je elf Spielern. Eine Mannschaft verteidigt, die andere greift an, später wird gewechselt. Ein Verteidiger wirft den Ball, den die Angreifer mit einem Schläger treffen müssen. Wird der Ball erfolgreich getroffen, können die Angreifer Punkte machen, indem sie rennen.

Călușari tanzen bei einer Vorführung in einer Schule.[ © Phaker / CC BY-SA 3.0 ]
Vorführung in einer Schule

Călușari

Călușari heißen die Tänzer des Căluș. Ursprünglich waren sie Mitglieder eines Geheimbunds. Die Tänzer scheinen bei ihrem Auftritt in der Luft zu schweben. Der Tanz symbolisiert ursprünglich ein galoppierendes Pferd, aber auch tanzende Feen. Heute ist es einfach ein beliebter Tanz.

Sorcova wird auf dieser rumänischen Briefmarke dargestellt.[ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Sorcova auf einer Briefmarke

Sorcova

Sorcova heißt ein typisch rumänischer Brauch. Am 1. Januar nehmen Kinder einen Zweig mit künstlichen Blumen, der selbst auch Sorcova heißt, in die Hand und schlagen ihren Eltern oder auch Nachbarn und Verwandten damit leicht auf den Rücken. Dazu sagen sie Verse auf, mit denen sie ihnen Glück und Gesundheit für das nächste Jahr wünschen. Der Sorcova-Stock wird also wie ein Zauberstab benutzt.

So sehen Märzchen aus.[ © Turbojet / CC BY-SA 3.0 ]
Rumänische Märzchen

Märzchen

Am 1. März schenken rumänische Männer den Frauen ein Märzchen! Auf Rumänisch heißt das Mărțișor. Das Märzchen ist eine rot-weiße Schnur, an der Glücksbringer gebunden sind. Das kann ein Hufeisen sein, ein vierblättriges Kleeblatt oder ein Herz. Die Frauen tragen das Märzchen dann eine oder zwei Wochen. Wenn man einen blühenden Baum sieht, wirft man das Märzchen hinein und wünscht sich etwas!

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Rumänische Ostereier

Rumänische Ostereier

In Rumänien verziert man Hühnereier zu Ostern mit einer bestimmten Technik. Dafür wird Wachs auf das Ei aufgebracht. Man malt Muster auf und färbt das Ei dann in mehreren Schritten. Heraus kommen so hübsche Ostereier, wir du sie auf dem Bild siehst.

letzte Aktualisierung am 12.08.2017