Rumäniens Flagge Rumänien

Vielleicht heißt sie Ioana?[ © Quelle: pixabay.com ]
Rumänisches Mädchen

Wie heißen die Kinder in Rumänien?

Mädchen werden in Rumänien besonders oft Maria, Elena, Ioana, Andreea, Sofia, Alexandra, Antonia, Daria und Gabriela genannt. Jungen heißen häufig Andrei, David, Alexandru, Gabriel, Mihai, Cristian, Stefan, Luca, Ionut und Darius. Der häufigste Nachname in Rumänien ist Popescu.

Wie geht es den Kindern in Rumänien?

Diese Kinder leben auf dem Land.[ © Anamaria Iulian / CC BY-SA 4.0 ]
Kinder in Rumänien

Fast ein Drittel der Kinder in Rumänien lebt in Armut. Vor allem auf dem Land ist der Anteil an armen Familien groß, außerdem unter den Roma. Oft reicht das Geld nicht, um satt zu werden oder neue Kleidung kaufen zu können. Auf dem Land wachsen viele Kinder auch ohne Technik auf. Sie haben keine Smartphones oder Tablets. Kinder wie der 8-jährige Alexandru sind viel draußen. Er fährt gerne Fahrrad, tobt im Wald herum, tanzt gerne und trifft sich mit seinen Freunden.

Anderen Kindern geht es nicht so gut. Sie müssen ihren Eltern auf dem Feld helfen, zum Beispiel bei der Ernte. Manche Eltern trinken viel Alkohol oder schlagen ihre Kinder. Manchmal gehen Vater oder Mutter oder sogar beide Eltern ins Ausland, um dort Geld zu verdienen. Dann sind diese Kinder auf sich allein gestellt. Um manche dieser Kinder kümmern sich dann die Großeltern oder die Nachbarn, andere leben ganz allein. Immerhin gibt es die schrecklichen Kinderheime aus der Zeit der Diktatur unter Ceaușescu nicht mehr. Damals wurden Kinder in Heimen ganz schlimm vernachlässigt.

Dieser Mann hilft Straßenkindern in Bukarest.[ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Georg Sporschill

Straßenkinder in Rumänien

In Rumänien leben viele Kinder auf der Straße. Wie hoch ihre Zahl genau ist, weiß man nicht. Diese Kinder leben in der Kanalisation, auf Baustellen oder in U-Bahn-Stationen. Sie sind schmutzig, haben keine Schuhe und tragen zerrissene Kleidung. Viele sind krank. Um zu überleben, betteln sie oder stehlen. Andere warten an Ampeln auf wartende Autos und putzen die Scheiben, in der Hoffnung, dafür etwas Geld zu bekommen.

letzte Aktualisierung am 06.04.2020