Liechtenstein - Wetter und Klima
Was ist denn ein Föhnwind?
Typisch für Liechtenstein ist der Föhn. Das ist ein warmer und trockener Fallwind, der von den Bergen ins Tal weht. Er kann die Temperaturen innerhalb kurzer Zeit deutlich steigen lassen.
Besonders häufig tritt der Föhn vom Herbst bis ins Frühjahr auf. Im Winter kann es deshalb vorkommen, dass im Rheintal plötzlich Temperaturen von 10 bis 15 Grad erreicht werden, obwohl in der Umgebung noch winterliches Wetter herrscht.
Manche Menschen reagieren empfindlich auf Föhn und klagen dann zum Beispiel über Kopfschmerzen oder Müdigkeit.
Wie wird das Wetter in Liechtenstein?
Liechtenstein ist zwar sehr klein, trotzdem gibt es deutliche Unterschiede beim Wetter. Das liegt vor allem an der Lage im Rheintal und an den Bergen der Alpen.
Im Rheintal ist das Klima vergleichsweise mild. Die Sommer sind meist warm, die Winter kühl bis kalt. In höheren Lagen ist es deutlich kälter, und dort fällt im Winter häufiger Schnee.
Wie viel regnet es?
Im Rheintal fällt weniger Niederschlag als in den Bergen. Dort kommen im Jahr ungefähr 900 bis 1.000 Millimeter Regen zusammen. In höheren Lagen kann es fast doppelt so viel sein.
Im Sommer gibt es immer wieder Gewitter. Längere trockene und heiße Perioden sind ebenfalls möglich. Im Winter fällt im Tal nicht jedes Jahr gleich viel Schnee, in den Bergen dagegen deutlich häufiger.
Sommer und Winter in Liechtenstein
Im Sommer liegen die Temperaturen im Tal oft zwischen 20 und 28 Grad, an heißen Tagen auch darüber. Im Winter kann es unter null Grad kalt werden.
In den Bergen sind die Winter länger und schneereicher. Deshalb gibt es mit Malbun auch einen bekannten Wintersportort in Liechtenstein.
Die Berge schützen das Land teilweise vor kalter Luft. Zusammen mit dem Föhn sorgt das dafür, dass das Klima im Rheintal milder ist, als man bei der Lage in den Alpen vielleicht erwarten würde.
