Neuseelands Flagge Neuseeland

Es lebe der Sport! Auch in Neuseeland!

Sport ist für die Kiwis eine wichtige Freizeitbeschäftigung. Am Wochenende, in den Ferien, aber auch nach Feierabend und in der Schule strömen die Neuseeländer nach draußen, um "ihre" Sportart zu treiben. So ist jeder vierte Neuseeländer auf irgendeine Art und Weise sportlich aktiv. Dazu zählen Wassersportarten, die auf den Seen, Flüssen und natürlich auf dem Meer problemlos betrieben werden können. Schwimmen, Segeln, Kanu- und Kajakfahren, Surfen, Wellenreiten, Tauchen und vieles mehr sind da möglich. Nicht zu vergessen das Angeln: Neuseeländer sind begeisterte Angler.

Die Neuseeländer schätzen auch Extremsportarten

Die Berge laden zum Wandern und Klettern ein, Skifahren ist in den Bergregionen zur Winterzeit ebenfalls möglich und viele Menschen zieht es auch in die Lüfte: Sportfliegen, Fallschirmspringen, Drachenfliegen, all dies ist in Neuseeland kein Problem. Auch Joggen und Marathonlaufen haben sich durchgesetzt, ebenso wie Triathlon, bei dem man nicht nur schwimmen und laufen, sondern auch noch Radfahren muss.

  • Auf den wilden Gewässern ist Wild Water Rafting der Hit. [ © Whitewater Magazine ]
  • Reiten am Strand hat für viele seinen Reiz. [ © Quelle: pixabay.com ]
  • Auch Wasserskifahren zählt zu den beliebten Sportarten in Neuseeland. [ © Quelle: pixabay.com ]
  • Auch das Westernreiten wird von so manchme Neuseeländer betrieben. [ © Quelle: pixabay.com ]
  • Für manche geht es auch in die gefährlichen Lüfte, ob per Helikopter, Segelflugzeug, Drachen oder wie auch immer. So mancher wagt auch den Sprung in die Tiefe. [ © Quelle: pixabay.com ]
  • Auch Ballsportarten sind in Neuseeland sehr beliebt. [ © New Zealand Defence Force / CC BY-SA 3.0 ]
  • Auch Bungee Jumping - das Springen von einer Brücke an einem Gummiseil - gehört zu den beliebten Freizeitbeschäftigungen der Neuseeländer. [ © Oren Rozen / CC BY-SA 3.0 ]

Was ist der neuseeländische Nationalsport?

Auch wenn in den letzten Jahren die Begeisterung für Fußball stieg, bleibt Rugby immer noch die Lieblingssportart der Neuseeländer. Hier fühlen sie sich als Weltmeister, obwohl sie es tatsächlich bisher erst einmal wurden. Beliebt ist aber auch das Cricket-Spiel, ein Spiel, dessen Regeln für Nichtneuseeländer sehr schwer zu begreifen sind. 

Die Nähe zu Großbritannien lässt sich nicht leugnen, denn Polo, Tennis, Crocket und viele Pferdesportarten begeistern die Neuseeländer genauso wie das Ballspielen. Pferderennen sind in und viele Neuseeländer lernen vor allem auf dem Land schon als Kinder das Reiten. Angeblich liegen auch die schönsten Golfplätze der Welt in Neuseeland.

Wusstest du?

Die Weltmeisterschaft im Schafscheren heißt auf Englisch „Golden Shears“. Sie ist eines der bekanntesten Wettbewerbe dieser Art weltweit. Neben Schnelligkeit wird auch bewertet, wie sauber die Wolle geschoren ist.

Weltmeisterschaft im Schafscheren – ein Sport aus Neuseeland

Hast du schon einmal davon gehört, dass Schafscheren ein richtiger Sport sein kann? Klingt verrückt, ist aber wahr! Die berühmte Weltmeisterschaft findet in Masterton auf der Nordinsel von Neuseeland statt. Dort treten die besten Schafschererinnen und Schafscherer der Welt gegeneinander an.

Schafscheren als Wettkampf

In Neuseeland ist das Schafscheren sogar ein offiziell anerkannter Sport. Jedes Jahr messen sich Profis darin, wer die meisten Schafe in möglichst kurzer Zeit scheren kann – und das natürlich möglichst sauber und vorsichtig.

Der Rekord ist beeindruckend: Ein erfahrener Schafscherer schafft mehr als 60 Schafe in einer Stunde. Das bedeutet tatsächlich etwa ein Schaf pro Minute! Ganz schön schnell, oder? Dabei müssen die Tiere trotzdem gut behandelt werden, denn die Gesundheit der Schafe steht an erster Stelle.

Viele Schafe – aber es werden weniger

Neuseeland ist bekannt für seine riesigen Schafherden. Früher gab es dort sogar viel mehr Schafe als Menschen! Doch heute verändert sich das langsam. Immer mehr Bauern halten Rinder statt Schafe, weil sie damit oft mehr Geld verdienen können. Deshalb geht die Zahl der Schafe zurück.

letzte Aktualisierung am 23.04.2026