Guineas Flagge Guinea

Namensgebung in Guinea

Diese Guineer leben im Fouta Djallon. Wie mögen sie wohl heißen?[ © Tibo IXI obiT / CC BY-SA 4.0 ]
Guineer im Fouta Djallon
Vielleicht ist unter diesen Kindern ein Lamin oder eine Mariam.[ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Kinder in Saguiri

Es gibt in Guinea für das Land typische Vor- und Nachnamen. Allerdings hängt die Namensgebung auch mit der Volkszugehörigkeit und der Religion zusammen. Das Volk der Kissi in Waldguinea zum Beispiel nennt den erstgeborenen Sohn Saa (manchmal auch Saah oder Sarh geschrieben), was eben "erster Sohn" bedeutet. Der zweite Sohn heißt Tamba. Ein erstgeborenes Mädchen heißt Sia, die zweite Tochter Kumba und die dritte Tochter Finda. Wie hättest du geheißen, wenn du als Kissi-Kind zur Welt gekommen wärest?

Die Kpelle nennen ihre Töchter zum Beispiel Gorpue, Konah, Suah, Gormenh, Zoe, Gborlormenh oder Kehper. Jungen heißen Kpangba, Kparsi, Manhtee, Toimu, Togba, Flomo, Siakoh, Dolo oder Wamah. Typische Mädchennamen bei den Mandinka sind zum Beispiel Fanta, Aminata oder Binta. Jungen heißen oft Lamin.

Typisch islamische Namen sind für Jungen Souleymane, Ibrahima, Oumar, Mamadou, Abdulaye oder Ismael. Mädchen heißen oft Fatoumata, Mariam oder Aissatou.

Aus der französischen Kolonialzeit haben sich ebenfalls Namen erhalten, zum Beispiel Pascal, Jean, Claude oder Guy. Mädchen heißen Simone, Roxanne oder Audrey.

Typische Nachnamen in Guinea sind Diallo, Konaté, Keita oder Touré.

letzte Aktualisierung am 04.05.2020