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Wie lebt es sich in Gabun?

Straße in Port-Gentil[ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Straße in Port-Gentil
Hier gibt es Essen. Am Strand in Libreville.[ © Vinod Narbar / CC BY-SA 4.0 ]
Essenstruck am Strand von Libreville

Stell dir vor, du würdest in Gabun leben! Es wäre das ganze Jahr über warm. Eine Winterjacke und dicke Stiefel würdest du nicht besitzen. Wahrscheinlich hättest du mehrere Geschwister, denn jede Frau in Gabun bekommt im Durchschnitt vier Kinder.

Fast jeden Tag würdest du Maniok, Reis und Kochbananen essen. Du wärst auch daran gewöhnt, scharf zu essen! Obst gäbe es auch oft, denn tropische Früchte wie Ananas, Mangos oder Guaven wachsen hier ja in Hülle und Fülle.

Wie würdest du wohl heißen? Typische Jungennamen sind Eric, Raphael, Mouhammed oder Derick. Mädchen heißen oft Marlene, Oceane, Leslie, Marie oder Erica.

Du würdest sehr wahrscheinlich mindestens zwei Sprachen sprechen, spätestens ab der Schule. Zu Hause sprechen die meisten Gabuner die Sprache ihres Volkes, eine von vielen Bantusprachen wie Fang oder Punu. Die Amtssprache im Land ist aber Französisch und auch in der Schule wird auf Französisch unterrichtet.

Viele Häuser haben übrigens kein fließendes Wasser, auch nicht in der Hauptstadt Libreville. Dann muss man mit einem Kanister losziehen, um Wasser aus einem Brunnen zu holen. Das machen meistens die Kinder und so sieht man viele Kinder mit Kanistern durch die Straßen laufen. Es kann auch passieren, dass es manchmal gar kein Wasser gibt oder dass der Strom ausfällt.

In den Straßen von Gabun sieht man oft fußballspielende Kinder.[ © picture alliance / abaca ]
Fußball in Gabun
letzte Aktualisierung am 30.04.2020