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Was essen die Menschen in Gabun?

Yams, Maniok, Reis und Kochbananen gehören zu den Grundnahrungsmitteln in Gabun. Aus Maniok und Kochbananen bereitet man wie in den anderen west- und zentralafrikanischen Ländern einen Brei namens Fufu zu.

Man isst aber auch gerne Obst wie Mango, Papaya, Ananas, Papaya, Kokosnuss oder Safou, eine Frucht, die aussieht wie eine Aubergine. Dazu kommt Gebäck. Baguette etwa ist ein Erbe der Franzosen.

Spinat, Auberginen, Okra, Tomaten und Maniokblätter sind als Gemüse ebenfalls häufig Bestandteile von gabunischen Gerichten. Gerne nimmt man dazu Erdnüsse.

Gekocht und gebraten wird vor allem mit Palmöl. Gewürzt wird gerne scharf, zum Beispiel mit Chili, Pfeffer oder Ingwer.

An der Küste kommt häufig Fisch dazu, Fleisch isst man hingegen im ganzen Land. Besonders oft landet Hühnchen auf dem Teller, denn es ist am günstigsten. Aber auch Schwein, Ziege und seltener Rind stehen auf dem Speiseplan der Gabuner. Gejagt wird auch in der frien Natur. Dann können auch Antilopen, Stachelschweine oder Affen auf dem Speiseplan stehen.

Viele Gerichte werden an Straßenständen verkauft, wo frisch gekocht und gebraten wird. Zuhause isst man meistens aus einer gemeinsamen Schüssel und immer mit der rechten Hand!

Maniok und Gari

Maniok gehört in Gabun, wie in den Nachbarländern, zu den wichtigsten Nahrungsmitteln. Von der Maniokpflanze erntet man die knollenartigen Wurzeln. Sie sind sehr nahrhaft, weil sie viel Stärke enthalten.

Aus Maniok wird auch Gari hergestellt. Der Maniok wird geschält, gemahlen, getrocknet und dann gebraten. So entsteht ein weißes Pulver, das lange haltbar ist. Man rührt es dann, wenn man es essen will, mit Wasser wieder zu einem Brei an. Man kann auch Zucker, Erdnüsse oder Maismehl dazu geben.

Was ist Nyembwe?

Nyembwe bezeichnet in Gabun eine Soße oder auch das Gericht, das mit dieser Soße gegessen wird. Es gilt als Nationalgericht von Gabun. Man braucht als Zutat vor allem Früchte der Ölpalme. Von dieser wird die äußere Schale verwendet, um Palmbutter zu machen. Diese heißt Nyembwe in Gabun.

Als weitere Zutat für das Gericht dienen Erdnüsse oder Erdnussbutter. Für das Gericht braucht man dann noch Fleisch, meistens wird Hühnerfleisch verwendet. Dann heißt das Ganze auch Nyembwe Poulet, denn poulet bedeutet auf Französisch Hühnchen.

Welche Speisen man noch in Gabun liebt, kannst du in der Bilderschau unten sehen!

Weitere Speisen aus Gabun

  • Essen in Gabun: Maniok
    Für dieses Gericht benötigt man Blätter von Maniokknollen und Nüsse der Maniokpalme. Bei den Fang wird es üblicherweise ohne Salz, sondern mit Zucker gegessen. Bei anderen Volksgruppen hingegen wird es mit geräuchertem Fisch serviert. Das Gericht heißt auf Französisch Feuilles de manioc, die Fang nennen es auch Menza. [ © Estrella230 / CC BY-SA 4.0 ]
  • Gabunische Speise: Feuilles de manioc
    Hier sieht man die Maniokblätter noch einmal aus der Nähe. Sie werden hier mit geräucherten Sardinen serviert. [ © Le Plurilingue / CC BY-SA 4.0 ]
  • Spinat und Reis in der gabunischen Küche
    Reis ist ein Grundnahrungsmittel in Gabun. Hier gibt es dazu eine Sauce aus Spinat. [ © Le Plurilingue / CC BY-SA 4.0 ]
  • Fischgericht in Gabun
    Hier gibt es Fisch und Krabben in einer Sauce aus Okraschoten. [ © Estrella230 / CC BY 4.0 ]
  • Fisch trocknet in Gabun
    Auf dem Issac-Markt in Lambarene wird Fisch getrocknet. So bleibt er länger haltbar. Fisch isst man an der Küste von Gabun sehr gerne. [ © David Stanley / Cc BY 2.0 ]
  • Yams
    Das ist gekochte Yamswurzel. Sie isst man auch viel in Gabun. [ © DiHM / CC BY-SA 4.0 ]
  • Gemüse auf einem Markt in Gabun
    Auf den Märkten, wie hier in Franceville, kann man viele Sorten an Gemüse und Obst kaufen. [ © DiHM / CC BY-SA 4.0 ]
letzte Aktualisierung am 14.07.2026