Brasiliens Flagge Brasilien

Brasilianische Schüler mit ihrem Pausenessen[ © UNiesert / CC BY-SA 3.0 ]
Brasilianische Schüler
Kinder in Schuluniform stehen für ihr Pausenbrot an. Schule Bona Espero, Alto Paraíso de Goiás, Brasilien[ © UNiesert / CC BY-SA 3.0 ]
Schuluniform in Brasilien
Grundschüler in Brasilien[ © Grupo Opet / CC BY-SA 3.0 ]
Grundschüler in der Stadt Mirim
Ältere Schüler aus Belo Horizonte in Brasilien bei einem Treffen[ © Carlos Alberto / CC BY-2.5 BR ]
Ältere Schüler in Brasilien

Schule in Brasilien

In Brasilien kommen die Kinder mit sechs Jahren in die Schule. Sie gehen dann gemeinsam neun Jahre lang in die Grundschule. Die Schulpflicht endet mit 14 Jahren. Wer weiter zur Schule gehen möchte, besucht für drei Jahre die weiterführende Schule. Die kann entweder allgemeinbildend sein, dann kann man an der Universität studieren, oder berufsbildend – dann werden die Schüler schon mehr auf den Beruf vorbereitet. Wer zur Uni gehen will, muss dort noch eine Aufnahmeprüfung bestehen.

Schuluniformen kosten Geld

Alle Schüler tragen eine Schuluniform. Die müssen die Eltern kaufen, ebenso wie Schulbücher und Stifte. Das ist für viele arme Familien ein großes Problem und so werden manche Kinder eben gar nicht in die Schule geschickt. Kinder aus armen Familien müssen auch Kinderarbeit leisten.

Schulfächer

In der Grundschule lernen die Kinder natürlich zuerst lesen, schreiben und rechnen. Dann kommen Portugiesisch, Geschichte, Erdkunde und schließlich eine Fremdsprache als Fächer dazu. Meistens ist das Englisch. Die Klassen 1 bis 5 bilden eine Stufe, genauso wie die Klassen 6 bis 9.

Bestnote 10

Noten gibt es übrigens von 0 bis 10. Man benötigt mindestens eine 5, um zu bestehen, an manchen Schulen auch eine 6. 10 ist die beste Note. Das Schuljahr beginnt im Februar und endet Anfang Dezember. Im Juli gibt es zwei Wochen Ferien. Viele Schulen wurden in Ganztagsschulen umgewandelt. Mittags erhalten die Schüler ein kostenloses Mittagessen.

Der Putz bröckelt

Die Ausstattung der staatlichen Schulen ist oft schlecht. Die Gebäude sind kaputt, Materialien wie Bücher fehlen. Die Lehrer sind schlecht bezahlt und oft auch schlecht ausgebildet. Privatschulen aber kosten Geld und den Schulbesuch dort können sich nur wohlhabendere Familien leisten. Doch es gibt Bemühungen, die staatlichen Schulen zu verbessern.

letzte Aktualisierung am 22.04.2020