Schwedens Flagge Schweden

Smörgåsbord heißt ein typisches kaltes Buffet, das Schweden gerne zu Festen essen.[ © Mick / CC BY-SA 2.0 ]
Schwedisches Smörgåsbord

Was schmeckt den Schweden?

In Schweden isst man gerne deftige Hausmannskost. Dazu gehören Hackbällchen, die hier Köttbullar heißen. Käse und Wurst auf Brot schmecken ebenso wie Rentier- oder Elchfleisch. An den Küsten isst man natürlich auch Fisch. Beeren und Pilze wachsen in den Wäldern und werden gerne gesammelt und verzehrt. Süßwaren lieben die Schweden besonders.

Bei Festen wird das Smörgåsbord aufgetischt, ein kaltes Buffet. Übersetzt heißt das Wort "Butterbrottisch". Weihnachten heißt das Buffet dann Julbord: Weihnachtstisch.

Das ist Havregrynsgröt.[ © VirtualSteve / CC BY-SA 2.5 ]
Haferflockenbrei aus Schweden

Haferflockenbrei als Frukost

Das Frühstück heißt in Schweden Frukost. Brot oder Brötchen mit Käse und Wurst ist ein typisches solches Frühstück. Dazu gibt es Saft, Milch, Tee oder für die Erwachsenen Kaffee. Im Kaffeetrinken sind die Schweden Meister!

Es kann auch Filmjölk geben, eine säuerliche Dickmilch. Man mischt sie mit Haferflocken, Beeren, Marmelade oder Zimt und Zucker. Haferflockenbrei mit Milch ist der Havregrynsgröt.

Hier gibt es Köttbullar mit Preiselbeeren und Kartoffelbrei.[ © Steffen Wurzel / CC BY-SA 3.0 ]
Köttbullar aus Schweden

Lunch und Middag

Mittags gibt es den Lunch. Das spricht man hier aber nicht englisch aus, sondern eben wie "Lunsch". Das ist die Hauptmahlzeit und üblicherweise ein warmes Essen. Beliebt ist zum Beispiel Janssons frestelse, ein Kartoffelauflauf, oder die Hackbällchen (Köttbullar), die mit Preiselbeerkompott, Soße und Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree gegessen werden. Nach alter Tradition wird donnerstags immer Erbsensuppe gegessen und anschließend Pfannkuchen. Kinder essen mittags übrigens kostenlos in der Schule! Das Abendessen heißt - für uns verwirrend - Middag oder auch Kvällsmat. Es kann ein leichtes warmes Essen sein oder auch Brot.

Knäckebrot: Erfindung aus Schweden[ © Quelle: pixabay.com ]
Knäckebrot

Haltbar gemacht: Knäckebrot und mehr

Die Sommer sind in Schweden kurz und die Winter lang und kalt. So hat man schon in früheren Zeiten verstanden, Lebensmittel haltbar zu machen. So wurde auch das Knäckebrot in Schweden erfunden. Es wird nach dem Backen getrocknet.

Lachs machte man haltbar, indem man ihn mit Salz und Zucker einrieb und ihn dann für mehrere Tage vergrub. So entstand Graved Lachs.

Schwedische Zimtschnecke[ © Wikimedia, gemeinfrei ]
Zimtschnecke aus Schweden

Zimtschnecken heißen hier Kanelbullar

Das typischste Gebäck Schwedens ist wohl die Zimtschnecke, die Kanelbulle. Mehrere davon heißen dann Kanelbullar. Am 4. Oktober feiert man sogar den Tag der Zimtschnecke. Aber noch weitere süße Sachen mag man gerne essen, zum Beispiel Semlor, Prinsesstårta, Chokladbollar und Spettekaka. Du kannst sie unten auf den Fotos sehen!

Kartoffeln, Zwiebeln, Anchovis und Sahne gehören in Janssons frestelse. Übersetzt bedeutet der Name Janssons Versuchung.[ © Anders Jonsson / CC BY-SA 3.0 ]
letzte Aktualisierung am 19.01.2018