Tuvalus Flagge Tuvalu

Der Fischfang ist für viele Menschen auf Tuvalu eine wichtige Lebensgrundlage. Dieser Mann repariert sein Boot. [ © gemeinfrei ]
Kanu, Boot, Tuvalu

Tuvalu hängt von Hilfe aus dem Ausland ab

Es gibt fast keine Bodenschätze auf Tuvalu. Die Wirtschaft hat ihre Einnahmequellen in erster Linie durch die Herstellung und das Verkaufen von Kopra und den Fischfang. Tuvalu ist wohl eines der wirtschaftlich am wenigsten entwickelten Länder der Welt und kann letztlich nur durch Entwicklungshilfe überhaupt überleben.

Landwirtschaft und Fischerei

Die meisten Menschen arbeiten in der Landwirtschaft und in der Fischerei. Vieles bauen sie allerdings nicht für die Ausfuhr an, denn die Mengen würden gar nicht reichen, sondern für den Eigenbedarf. Angebaut werden Brotfrucht, Sumpftaro und verschiedene Gemüse sowie Obst.

Für die Ernährung der Menschen hat der Fischfang große Bedeutung, da der Fisch auch eine wichtige Nahrungsgrundlage ist. Doch wird der Fisch auch exportiert, ebenso wie Holzprodukte.

Tuvalu muss viele Produkte einführen

Die meisten Waren werden mittels Fähren von Insel zu Insel transportiert. Das ist nicht ganz ungefährlich. [ © gemeinfrei ]
Warentransport, Tuvalu

Viele Nahrungsmittel, Maschinen und auch Brennstoffe müssen nach Tuvalu eingeführt werden. Der Tourismus ist noch fast gar nicht entwickelt. Obwohl die Insel die Schönheit einer typischen Südseeinsel besitzt, kommen nur wenige Menschen zu Besuch. Dabei gibt es sogar einen internationalen Flughafen in Funafuti. Eine direkte Einreise ist allerdings nicht möglich, ein Zwischenstopp auf Fidschi zwingend. Vielleicht hält das dann doch so einige von einem Besuch ab. Es gibt bisher auch nur ein einziges richtiges Hotel. So ist Tuvalu wohl das am wenigsten besuchte Land der Erde. Gerade mal 1000 Touristen kamen 2014, um hier die Ferien zu verbringen.

Der Verkauf von Briefmarken ist übrigens eine wichtige Einkommensquelle, denn Tuvalu ist überall für seine Briefmarken bekannt. Auch hat man die Internet-Endung ".Tv" für "Tuvalu" zu Geld gemacht, Fernsehsender zahlen wohl dafür.

letzte Aktualisierung am 07.07.2017