Philippinens Flagge Philippinen

Dieser Mann arbeitet in der Elektro-Industrie.[ © Naval Surface Warriors / CC BY-SA 2.0 ]
Philippinischer Elektroarbeiter

Wichtige Industriezweige

Wichtig für die Philippinen ist die Elektro-Industrie. Viele Produkte werden ins Ausland geliefert, dazu gehören zum Beispiel Elektrobauteile oder Halbleiter. Die Philippinen verfügen über große Lagerstätten an Gold, Kupfer und Nickel.

Es gibt auf den Philippinen große Unterschiede. So wächst in manchen Stadtteilen der Hauptstadt Manila die Wirtschaft und es lassen sich hier auch viele internationale Firmen nieder, während es zugleich sehr arme Viertel gibt, die nicht einmal über ausreichend Wasser und Strom verfügen.

Philippinische Arbeitskräfte sprechen oft gut Englisch und arbeiten in Call-Centern.[ © Jocelyn Kelly / CC BY-SA 2.0 ]
Callcenter, Philippinen

Ausländische Firmen auf den Philippinen

Viele Firmen in Europa oder Amerika verlagern heutzutage Bürotätigkeiten ins Ausland, vor allem nach Asien. Dort sind die Arbeitskräfte günstiger. So kann es sein, dass der Telefondienst einer amerikanischen Firma gar nicht mehr in den USA erledigt, sondern auf die Philippinen verlagert wird, weil dort viele Leute ein sehr gutes Englisch sprechen.

Man geht davon aus, dass immer mehr Menschen im Laufe der Zeit in solchen Firmen arbeiten werden. Auch die Buchhaltung vieler Firmen wird oft ausgelagert und dann von gut ausgebildeten Filipinos erledigt. Allerdings werden die meisten Leute dort sehr viel schlechter bezahlt als in den Staaten, die die Aufträge erteilen. 

Arbeiter auf den Philippinen

Filipinos machen Musik in einer Bar.[ © Kimberly Mendero / CC BY 2.0 ]
Philippinische Musiker
Hier wird ein Haus gebaut.[ © Colin and Sarah Northway / CC BY 2.0 ]
Bauarbeiter, Philippinen
Philippinische Marktarbeiter machen gerade Pause.[ © Brian Evans / CC BY-ND 2.0 ]
Marktarbeiter, Philippinen
Slums sind nicht vor Naturkatastrophen geschützt, wie dieser nach einer Überschwemmung in Manila.[ © SuSanA Secretariat / CC BY 2.0 ]
Slum, Manila, Philippinen

Tourismus

Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor auf den Philippinen ist der Tourismus. Die Philippinen sind ein Land der Gegensätze, denn hier findest du zum Beispiel in der Hauptstadt Manila riesige Wolkenkratzer, große Einkaufszentren, tolle Restaurants und viele Gaststätten und Bars. Es sieht so aus wie in einer modernen westlichen Großstadt.

Doch neben dem Reichtum, den es auf den Philippinen auch gibt, leben Menschen auf der Straße und fristen im Müll von den Abfällen unserer Wohlstandgesellschaft ihr Dasein. Wer sich ein Stückchen weg von den Touristenorten bewegt, sieht die andere Seite des Landes: Müllberge, Armut und Leid. 

In den Luxusresorts auf den Philippinen denken wenige an die Slums der Städte.[ © Bernard Spragg. NZ / Gemeinfrei ]
Luxusresort, Philippinen

Die Touristen gehen in ihre schicken Hotels und verbringen einen schönen Strandurlaub in einer wunderschönen Landschaft. Die Slums sehen sie oft nicht. Weiße Strände mit Segel- und Tauchschulen, tolle Berglandschaften oder faszinierenden Vulkanen, all das zieht viele Touristen an. Die Menschen sind freundlich und entgegenkommend, man spricht zu einem großen Teil Englisch und die Preise sind niedrig.

Das klingt alles ganz gut, denn eigentlich müssten die Menschen auf den Philippinen Geld mit den Touristen verdienen. Allerdings arbeiten viele Filipinos doch wieder für einen Hungerlohn und ohne Kranken- oder Altersversicherung. Geld verdienen die großen Konzerne und die sitzen dann in Amerika oder Japan oder irgendwo im Ausland, vielleicht ja auch bei uns. 

1 2
letzte Aktualisierung am 19.05.2020