Chinas Flagge China

Computersucht

In China spielen viele Kinder Computer und leider werden einige richtig süchtig davon. Deshalb gibt es in China inzwischen hunderte von sogenannten "Bootcamps", in denen die Kinder mit viel Disziplin und Strafe von ihrer Sucht geheilt werden sollen.
Manche Jugendliche und Kinder in China spielen auch gerne Fußball.[ © David Woo / CC BY-ND 2.0 ]
Ein junger Chinese

Freizeit der Kinder

Viele Kinder gehen gerne Shoppen, vor allem in den riesengroßen Einkaufszentren der Großstädte. Sie surfen gerne im Internet, obwohl hier fast alles kontrolliert wird. Trotzdem können sie sich dabei mit ihren Freunden austauschen. Hierzu sitzen sie oft mit ihren Laptops in amerikanischen Schnellrestaurantketten wie McDonalds und surfen hier kostenlos. 

Ob dieses kleine Kind seinen Lebenspartner schon im Kindergarten kennengelernt hat?[ © Alexander Mueller / CC BY 2.0 ]
Chinesisches Kind

Hochzeit im Kindergarten

Da man weiß, dass es für chinesische Jungs nicht leicht ist, eine Frau zu finden (es gibt viel mehr Männer als Frauen), werden mittlerweile schon in Kindergärten Hochzeiten gefeiert, die "Babyhochzeit". Dahinter steht die Hoffnung der Eltern, dass sich die Spielpärchen aus dem Kindergarten auch später weiter lieben und irgendwann mal heiraten. Zum Glück ist das keine richtige Vermählung und eher symbolisch zu verstehen. Allerdings heißt es dann noch einmal 20 Jahre warten, ob das auch klappt.  

Opa mit Enkel in Peking[ © Patrick Denker / CC BY 2.0 ]
Opa mit Enkel, China

Wenn die Kleinen die Großen hüten

Früher kümmerten sich die Kinder um ihre Eltern im Alter. Jetzt gibt es gar nicht mehr so viele Kinder, die sich um ihre Eltern kümmern können. Die Leute werden älter, aber es gibt zu wenige junge Menschen, die einerseits Geld in die Staatskassen zahlen und sich später um die Alten kümmern können. Ein Sozialsystem, das sich um alle kümmern kann, ist nicht bezahlbar.

Bei öffentlichem Karaoke machen alle gerne mit.[ © Bridget Coila / CC BY-SA 2.0 ]
Karaoke, China

Karaoke

Der Begriff Karaoke kommt gar nicht aus China, sondern aus Japan und bedeutet "leeres Orchester". Aber nicht nur die Japaner, auch die Chinesen lieben Karaoke. Zu einer Melodie wird ein Text eingeblendet, den man dann nachsingt, so funktioniert Karaoke. Der Sänger oder die Sängerin hört also nur die Musik und kann den Text mitsingen. In China können solche Veranstaltungen auch schon mal im Park stattfinden. Es finden sich immer wieder Leute, die mitmachen.

In vielen chinesischen Familien eine Tradition: das gemeinsame Majiang-Spiel.[ © David Schroeter / CC BY-ND 2.0 ]
Majiang

Majiang-Spiele in China

Dieses Spiel ist in China sehr beliebt, bei uns ist es eher unter dem Namen Mah-jongg oder Mahjong bekannt. Es heißt in der Übersetzung "Sperlingsspiel". Es gibt 136 oder 144 Spielsteine, auch "Ziegel" genannt, die unterschiedliche Farben und Bedeutungen besitzen. Für das Spiel gibt es ganz viele verschiedene Regeln, die man erst einmal kennen muss. Ziel ist es, am Ende ein vollständiges Spielbild zu erhalten, in dem man Steine zieht und wieder abwirft. Das vollständige Spielbild muss möglichst wertvolle Figuren beinhalten und aus vier Figuren und einem Paar bestehen. Am Ende ruft man "Majang" oder eben "Mah-Jongg". Schau doch mal in deinen Spieleschrank, vielleicht haben deine Eltern das Spiel sogar, dann kannst du es mal ausprobieren. 

letzte Aktualisierung am 02.01.2018