Ruandas Flagge Ruanda

Was essen die Menschen in Ruanda?

Die Grundlage für Ubugali ist das Wurzelgemüse Maniok. Dazu gibt es häufig Gemüse wie hier Weißkohl. Fleisch ist eher selten in Ruanda. [ © Mark Skipper / CC BY 2.0 ]
Ubugali, Ruanda
In Ruanda bauen die Menschen auch oftmals Obst für den Eigenverbrauch an, auch das kommt dann auf den Tisch. [ © Mwenjew / CC BY-SA 4.0 ]
Obst, Ruanda

In einem armen Land wie Ruanda ist Essen wichtig zum Überleben und weniger als Genussmittel zu verstehen. Deshalb zeigt sich die Küche des Landes meist auch einfach, aber nahrhaft, denn es müssen doch oft  viele Münder gestopft werden.

Das wichtigste Nahrungsmittel in Ruanda sind Kochbananen. Aus diesen wird ein Brei gekocht, der vielen Nahrungsmitteln und Speisen als Grundlage dient. Kochbananen sind übrigens - anders als die  Bananen, die du bei uns kaufen kannst - gar nicht süß. Dazu kommt ein Maisbrei, der ebenfalls in vielen afrikanischen Ländern zum täglichen Essen gehört.

Zum Bananen- oder Maisbrei gibt es meist eine Soße, die oft aus verschiedenen Gemüsesorten gekocht wird. Fleisch kann auch dabei sein, nur können sich die wenigsten Ruander Fleisch leisten, deshalb nehmen die meisten mit Gemüse vorlieb.

Maniok ist ein wichtiges Gemüse in Ruanda und wird in unterschiedlicher Form verarbeitet. Typisch für Ruanda ist ebenfalls ein Gericht, das sich Isombe nennt und aus den gehackten Blättern der Maniok-Pflanze besteht. Dazu gibt es oft getrockneten Fisch. Ebenso Ubugali, das ist ein Brei aus gekochtem Mehl der Maniokwurzel. Dazu reicht man noch eine einfache Soße.

Aufgrund des günstigen Klimas wird in Ruanda sehr viel Obst angebaut, das dann frisch auf den Tisch kommt. Mangos, Papayas, Ananas, Passionsfrucht und Bananen kannst du fast überall auf den Märkten kaufen und genießen.

Kaffee und Tee werden in Ruanda selbst angebaut, allerdings meist für die Ausfuhr. So bekommt man den landeseigenen Kaffee oder Tee gar nicht so häufig zum Probieren.

letzte Aktualisierung am 07.01.2021